Nur die Stimme zähltDienstag, 08. August 2017

";YeoMen"; ist eine der Gruppen, die beim Contest dabei sind. Foto YeoMen

SENDENHORST Die Stadt richtet vom 8. bis zum 10. September erneut den großen A-cappella-Wettbewerb aus, bei dem sich halbprofessionelle Sänger und Vollprofis einer fachkundigen Jury stellen. Bei „Vocal Champs“ sind 17 Gruppen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Gast.

Der Contest findet drei Tage lang auf dem Gelände der Alten Molkerei statt, und zu ihm werden nicht nur Gesangsgruppen, sondern auch deren Fangemeinden aus den drei Nachbarländern erwartet. Nachdem sich der Chorverband NRW aus der Organisation verabschiedet hat, ist die Stadt Sendenhorst in diesem Jahr Alleinveranstalterin.

„Aus einem zarten Pflänzchen im Jahr 2007 ist eine Erfolgsserie geworden“, erklärte Bürgermeister Berthold Streffing bei der Vorstellung des Programms. Sendenhorst sei mit diesem Format „eine musikalische Heimat“ für hochprofessionelle Gesangsgruppen aus Deutschland – und inzwischen weit darüber hinaus. Das werde auch daran deutlich, dass sich einzelne Gruppen schon für die Teilnahme bewerben würden, bevor überhaupt ein Termin für den Contest feststehe.

17 Gruppen

Das hat Konsequenzen: An drei Tagen steigen 17 Gesangsgruppen auf die Bühne. „Das ist nachweislich der größte A-cappella-Contest in Deutschland“, freute sich Muko-Chef Matthias Greifenberg, der für die inhaltliche Organisation und für die Durchführung verantwortlich ist. Es gebe schöne Festivals, aber bei keinem stellten sich derart viele Gruppen einer Jury. „Das Teilnehmerfeld ist sehr hochwertig besetzt. Viele andere hätten das sicher auch gerne“, so der Sendenhorster, der für die Stadt das Kulturbüro „Stadt der Stimmen“ verantwortet. Neben den Auftritten warten ein umfangreiches Programm und abendliche Partys.

In der Jury sitzen Eventmanager, Kulturschaffende, Leiter von Künstleragenturen und städtischen Kulturämtern – kurz: Menschen, die Konzerte und Veranstaltungen durchführen und verantworten. Also Leute aus der Praxis, die bewerten, wie die Gruppen ankommen und ob sie Konzertsäle und Freiluftfestivals füllen können.

Großes Publikum

Für die Bands geht es genau darum: Sie wollen künftig entweder überhaupt, oder – wie bei den Vollprofis – noch mehr als bisher vor großem Publikum singen. Und das ist dem Jurysieger und dem Publikumssieger garantiert: Sie werden – mindestens – zwölf Konzerte an unterschiedlichen Orten gestalten.

Ein solches Festival kostet Geld. „Viel Geld“, machte Berthold Streffing deutlich. „Das könnte die Stadt gar nicht leisten.“ Umso mehr freute er sich, dass die Sendenhorster Firma Veka und die Sparkasse als Hauptsponsoren mit im Boot sind. Beide sagten übrigens schon jetzt zu, „Vocal Champs“ auch künftig unterstützen zu wollen.

Karten können ab sofort bei der Muko gekauft werden. Flyer werden in den nächsten Tagen an 20000 Haushalte in der Region verteilt.

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Beitrag von: Dreingau Zeitung
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