„Freue mich riesig“Samstag, 15. April 2017

Julian Spangenberg spielte in fast allen Amateurligen. Foto: Kleineidam

ALBERSLOH/RINKERODE Julian Spangenberg kennt fast alle Ligen im Amateurbereich. Der Albersloher hat als Fußballer in der Verbands-, Landes- und Bezirksliga ebenso gespielt wie in den Kreisligen A und B. Mittlerweile hat der 33-Jährige seine Laufbahn beendet, ist verheiratet, Vater einer Tochter und läuft „nur“ noch für die Alten Herren auf. In der kommenden Saison wird er Co-Trainer beim A-Kreisligisten SV Rinkerode. Matthias Kleineidam sprach mit Spangenberg, der als kaufmännischer Angestellter in Roxel arbeitet, über seinen Wechsel und GW Albersloh.

Erst Spieler bei der SG Sendenhorst, nun Co-Trainer beim SV Rinkerode – darfst du dich überhaupt noch auf dem Albersloher Sportplatz blicken lassen?

Julian Spangenberg: Da denke ich gar nicht drüber nach. Albersloh ist mein Zuhause. Manchmal muss man aber mal was anderes machen. Die Zeit in Sendenhorst war wunderbar. Viele Leute habe ich in dieser Zeit kennengelernt und sind heute noch in meinem Freundeskreis. Ich freue mich riesig auf die Zeit in Rinkerode – auch als Albersloher.

Wie kam es zum Engagement beim Ortsnachbarn?

Spangenberg: Ich habe vor Jahren bei Telekom-Post Münster gespielt, wo mich Roland Jungfermann hingeholt hat. Der Kontakt ist nach dem Engagement bei Telekom nie abgerissen. Wir haben diese Freundschaft immer gepflegt. Er ist ein sehr sympathischer Typ, den man einfach mögen muss. Als Roland ins Visier der Rinkeroder kam, hat er mich direkt gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte. Für mich ist es eine super Sache, da ich mir eine Trainerlaufbahn vorstellen kann. Ich denke, Rinkerode ist eine tolle Station.

Sollte Albersloh aufsteigen, könnte es in der Kreisliga A zum Derby kommen. Wie schätzt du die Chancen der Albersloher im Titelkampf mit GW Amelsbüren ein?

Spangenberg: Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass mein Albersloh es diese Saison packt. Sie haben eine sehr gute Truppe. Ich gehe davon aus, dass es am 30. April zum Finalspiel gegen Amelsbüren kommt, denn keine der beiden Mannschaften wird weitere Federn lassen. Außerdem würde es mich für Marcel Kirchhoff freuen, der es diese Saison noch mal wissen wollte und nicht – wie ich – aufgehört hat. Ich denke, Albersloh wird dieses Spiel gewinnen und direkt aufsteigen. Leider muss ich die Albersloher dann nächste Saison zwei Mal schlagen (lacht).

 

Zur Person

 

Name: Julian Spangenberg

geboren: 26. Juli 1983 in Hiltrup

Laufbahn in der Jugend: F- und E-Jugend TuS Hiltrup, E- und C-Jugend GW Albersloh, C- und B-Jugend Borussia Dortmund, B- und A-Jugend Preußen Münster

Laufbahn als Senior: 2 Jahre Preußen Münster II (Landes- und Verbandsliga), 3 Jahre GW Albersloh (A-Kreisliga), 1 Jahr Telekom-Post SV Münster (A-Liga), 2 Jahre SG Sendenhorst (Bezirksliga), 5 Jahre GW Albersloh (Aufstieg A-Liga und Abstieg)

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Beitrag von: Matthias Kleineidam
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