Big Points zu holenDonnerstag, 13. April 2017

Daniel M├Âllers┬á(l.) spielt mit Drensteinfurt in Hamm, Michael Schulte mit Sendenhorst gegen Sassenberg. Foto: Kleineidam

Bezirksliga 7: SG Sendenhorst – VfL Sassenberg (Donnerstag, 19 Uhr). Vier Mannschaften der Staffel 7 müssen runter in die Kreisliga. Roland Beckum hat seine zweite Mannschaft zurückgezogen und steht als erster Absteiger fest. Viertletzter ist aktuell der SVE Heessen mit 20 Punkten, knapp überm Strich stehen die Fußballer der SG Sendenhorst (23). Und wie es der Zufall will, treffen beide Teams am letzten Spieltag (28. Mai) am Westtor aufeinander.

Doch zu einem „Endspiel“ um den Klassenerhalt wollen es die Sendenhorster natürlich nicht kommen lassen. Im Heimspiel gegen Sassenberg haben sie die Chance, den Vorsprung auf den diesmal spielfreien SVE, der am Sonntag 4:2 gegen RW Westönnen gewann, auf sechs Zähler auszubauen. „Wir müssen punkten. Es sind Big Points zu holen“, sagt Uli Leifken. Ansonsten bleibt der SG-Coach gelassen. „Die Situation hat sich für uns nicht geändert und ist klar erkannt“, sagt Leifken und vermutet: „Es wird weiter eng bleiben.“

Für die Gäste aus Sassenberg steht mehr auf dem Spiel. Der VfL ist Vorletzter, liegt acht Punkte hinter Sendenhorst, hat schon zwei Spiele mehr absolviert und kann daher nur noch 18 Punkte holen. „Sassenberg hat sich noch nicht aufgegeben“, verweist Leifken auf den 2:0-Erfolg der Gäste zuletzt bei SW Hultrop. Es war der erste Auswärtssieg der Saison für den VfL, der in der Rückserie schon jetzt mehr Punkte (8) gesammelt hat als in der gesamten Hinrunde (7). „Sie werden uns nichts schenken, es wird kein Spaziergang“, sagt Leifken.

Im Vergleich zur bitteren 1:2-Niederlage beim Schlusslicht BW Dedinghausen vor elf Tagen sieht es personell bei der SG wieder etwas besser aus. Lukas Noga und Niklas Eilmann sind zurück im Kader. Tim Wittenbrink, der in Dedinghausen die zehnte Gelbe Karte sah, und Julian Methling, der mit Gelb-Rot vom Platz flog, haben ihr Sperre bereits abgesessen, auch wenn die Sendenhorster am vergangenen Wochenende spielfrei hatten.

Um im Rhythmus zu bleiben, testeten sie gegen die A-Junioren der Hammer SpVg. Beim 2:2 gegen den Landesligisten trafen Stefan Nordhoff und ganz spät Jan-Frederic Kielhorn für die ersatzgeschwächte SG. Maximilian Kurtz, Dominik Mey, Kirill Bassauer, Patrick Kowalik und Nick Brechtenkamp werden auch gegen Sassenberg fehlen. Das Hinspiel ging 0:1 verloren.

 

Sechster Sieg in Serie?

TuS Germania Lohauserholz – SV Drensteinfurt (Donnerstag, 19 Uhr). Der SVD schaffte gegen die Warendorfer SU den fünften Sieg in Serie – und damit endgültig den Anschluss an die Spitzengruppe. „Komplett verdient“, sagte Drensteinfurts Trainer Ivo Kolobaric nach dem 2:0 im Duell der bis dato besten Teams der Rückserie. Warum es so gut läuft? „Das liegt an der Defensive. Wir haben einige Korrekturen vorgenommen“, erklärte Kolobaric. Markus Fröchte und Jan Wiebusch sind in die Innenverteidigung gerückt, Jens-Uwe Niemeyer auf die Sechserposition. Die Umstellungen haben sich ausgezahlt. Nur ein Gegentreffer in 360 Minuten – das kann sich sehen lassen. Positiver Nebeneffekt: Durch den 13. Saisonsieg sind die Stewwerter in der Tabelle auf Platz vier geklettert. Der SVD (22 Spiele) liegt nur noch vier Zähler hinter dem punktgleichen Spitzentrio TuS Wiescherhöfen (22), Hammer SpVg II und TSC Hamm (je 23).

Mit 18 Punkten aus sieben Rückrundenpartien liegt der SVD acht Spiele vor dem Saisonende in Lauerstellung. Vor Ostern treten die Drensteinfurter beim Tabellenachten in Lohauserholz an. Schlussmann Christopher Kemper ist im Urlaub. Weil Daniel Rama Rubio verletzt ist, wird Lars Hülsmann, eigentlich Feldspieler der zweiten Mannschaft, zwischen den Pfosten aushelfen. „Ich vertraue ihm“, sagt Kolobaric. Das Hinspiel gewann der SVD 4:2.

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Beitrag von: Matthias Kleineidam
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