"Wir haben die Besten"Freitag, 18. August 2017

Organisatoren und Sponsoren freuen sich auf den 107. Renntag im Sportpark Erlfeld. Foto Evering

DRENSTEINFURT „Es ist angerichtet“, sagt Klaus Storck und weist in Richtung der grünen Grasbahn. Der Erste Vorsitzende des Drensteinfurter Rennvereins will gar nicht verbergen, dass er stolz ist auf das, was „sein“ Verein in diesem Jahr wieder auf die Beine gestellt hat.

Denn das ist eine Menge. Zum ersten Mal wird es beim Drensteinfurter Trabrenntag im Sportpark Erlfeld am Sonntag, 20. August, sogar 13 Starts geben. „Und dabei haben wir fast ein 100-prozentiges Ergebnis erzielt“, verkündet der Sportliche Leiter Detlef Orth bei der Pressekonferenz am Mittwochabend.

Sprich: 128 Pferde gehen auf die Runde, „und es sind keine guten Pferde, auch keine sehr guten – wir haben die besten“, betont Orth. Alle Sieger, die in diesem Jahr schon in Deutschland auf Gras gewinnen konnten, kommen am Wochenende nach Stewwert. Zum Beispiel „Irrwisch“, der vier Triumphe hintereinander einfahren konnte. Oder „Going To The Run“, jüngst beim Rennen in Hooksiel drei Mal ungeschlagen. „Wetten und gewinnen war noch nie so einfach wie in diesem Jahr“, findet Detlef Orth.

Garantieauszahlung

Auch, weil der Rennverein in elf der 13 Rennen für Garantieauszahlungen sorgt. Sprich: Sollte nicht genug drin sein im Pott, „dann macht der Rennverein ihn voll“, so Orth. Aber das sei bislang noch nie vorgekommen, vertrauen die Verantwortlichen nicht nur auf ihr stets begeistertes Publikum direkt auf der Rennbahn, sondern auch auf die Zuschauer in den Wettbüros. Denn erneut wird der gesamte Renntag live übertragen. So soll die Traummarke von 130000 Euro Wettumsatz erreicht werden.

Für die Fahrer und Besitzer winken Prämien und Ehrenpreise im Gesamtwert von rund 24000 Euro. Dafür kommen die Stars des Trabrennsports aus ganz Deutschland, von Hamburg bis Niederbayern, ins beschauliche Münsterland, und auch aus den Niederlanden werden Teilnehmer erwartet. „Der Andrang war immens, wir mussten sogar Anmeldungen zurückweisen. Auf welcher Rennbahn gibt es das heute noch?“, unterstreicht Detlef Orth noch einmal, welch hohen Stellenwert sich der Drensteinfurter Renntag in der Szene erarbeitet hat.

Volksfestcharakter

Den Volksfestcharakter macht das bunte Rahmenprogramm perfekt. Um 11 Uhr geht es mit dem Frühschoppen los, die Rennen starten ab 14 Uhr im 25-Minuten-Takt. Natürlich wird der beliebte Hutwettbewerb veranstaltet, und bei der Tombola gibt es neben einem Reisegutschein und einer Ballonfahrt sogar ein echtes Pony zu gewinnen. Jede Eintrittskarte (Erwachsene zahlen 7 Euro) zählt als Los, weitere werden überall auf der Rennbahn verkauft. Im Kinderzelt kümmert sich das „Fiffikus“-Team darum, dass auch der Nachwuchs bei diversen Spielen und Schminkaktionen bestens unterhalten wird. Derweil sorgen mehrere Imbiss- und Getränkestände dafür, dass die Besucher kulinarisch versorgt sind. Im Kuchenzelt wirbeln Maria Schmand-Averdung und ihre Helfer, der Erlös ist wie immer für den guten Zweck bestimmt.

Ein Umstand, den auch die Sparkasse Münsterland Ost, einer der Hauptsponsoren des Events, unterstützen will. „Ich möchte unsere Wette vom vergangenen Jahr wiederholen“, wendet sich Roland Klein, Stellvertretendes Vorstandsmitglied, an die Organisatoren. Sollte es also am kommenden Sonntag regnen – in der jüngsten Vergangenheit stand der Rennverein mit Petrus nicht unbedingt im Bunde –, dann verdoppelt die Sparkasse den Erlös des Kuchenzeltes. Nun ja, Regen lässt sich „im Notfall“ ja auch mit dem Wasserschlauch der Feuerwehr herbeizaubern...

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Beitrag von: Nicole Evering
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