„Lillymaus“ ist erwachsenSamstag, 25. November 2017

Petra Buxtrup, Birgit Voss und Daniela Perathoner vom neuen Team sowie die ehemaligen Mitglieder Mechthild Steinhoff und Elisabeth Horstkötter (v.li.). Es fehlt das neue Teammitglied Annemarie Allendorf. Foto Mangels

RINKERODE In der Rinkeroder St. Pankratius-Kirche „lebt“ eine Maus, die einmal im Monat ihren Auftritt hat: die „Lillymaus“.

Immer am vierten Sonntag im Monat findet um 11 Uhr der „Lillymaus“-Gottesdienst statt. Hierbei handelt es sich um einen 25-minütigen Wortgottesdienst für Kleinkinder im Alter von etwa zwei bis sechs Jahren, deren Geschwister und natürlich die Eltern.

Entstanden ist die Idee schon im Jahre 1999. Die Initiatoren waren damals Pastor Adalbert Helmsorig und einige Mütter von Kindergartenkindern um Britta Blum, Mechtild Volmary, Mechthild Steinhoff, Petra Höller-Rieping, Christa Enderling und Elisabeth Horstkötter. Den Namen „Lillymaus“ hat man sich von einer benachbarten Kirche „ausgeliehen“. „Wir fanden das genau passend“, so Mechthild Steinhoff. „Außerdem: Welches Tier außer der Maus lebt in der Kirche?“, ergänzt Voss schmunzelnd.

Ein Zwiegespräch

Seit dem Start sind nun 18 Jahre vergangen. Aber der Ablauf der „Lillymaus“-Messe hat sich grundsätzlich nicht verändert. Die Maus, alias Daniela Perathoner, und Petra Buxtrup als Moderatorin, sitzen auf den Stufen vor dem Altar, und alle Kinder versammeln sich im Halbkreis um sie. Nun beginnt ein Zwiegespräch zwischen der „Lillymaus“ und Petra Buxtrup. „Alle Kinder müssen die Maus erst rufen und mit einem Glöckchen locken. Sie verschläft schon mal ihren Auftritt“, so Buxtrup lächelnd. Natürlich dürfen die Kinder die Maus befragen, und davon wird reichlich Gebrauch gemacht. „Da geht es schon ziemlich lebhaft zu.“

Zu jedem Wortgottesdienst bereitet das Team ein ganz bestimmtes Thema vor, das meistens auch zur Jahreszeit passt. Das Team ist inzwischen auch wieder komplett. Nach dem Ausscheiden einiger Mütter gehören nunmehr Daniela Perathoner, Petra Buxtrup, Birgit Voss und Annemarie Allendorf fest zum Team. „Die Vorbereitung der Messen macht uns allen viel Spaß, und wir werden zudem mit den leuchtenden Augen der Kinder für unsere Arbeit entschädigt“, so das Team.

Mehr Besucher

Aber die Initiatoren würden sich trotzdem freuen, wenn zukünftig der Besuch etwas zunehmen würde. Oft finden nur zehn bis zwölf Kinder und Eltern den Weg in die Kirche. „Das ist schon etwas enttäuschend“, ist die einhellige Meinung.

Die nächste Messe findet am Totensonntag, 26. November, nicht in der Kirche, sondern auf dem Friedhof in der Trauerhalle statt. Das Thema heißt „Gedenken an die Heiligen und an die Verstorbenen“. Beginn ist wie immer um 11 Uhr. Natürlich wird auch hier die „Lillymaus“ dabei sein, die dann die Kirche verlassen muss und sogar „eine Laterne in der Hand haben wird“.

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Beitrag von: Karlheinz Mangels
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