News - Drensteinfurt

Rinkerodes närrische Zukunft - Freitag, 11. Februar 2011

Die Narren ziehen die Boxhandschuhe an und setzen die Segel: „Wir boxen uns durch“ heißt das Motto bei „Narren unter sich“, „Wir entern statt kentern“ ist das diesjährige Wagen-Motto der Rinkeroder Karnevals-Gesellschaft (RiKaGe). Gemeinsam wollen jetzt beide Vereine dafür sorgen, dass die jecke Tradition des Davertdorfs auf eine neue, breite Basis gestellt wird. Dazu muss natürlich der Narren-Nachwuchs gepflegt werden, da sind sich „Narren unter sich“-Präsidentin Doris Droste und RiKaGe-Kassenwartin Gisela Kurzke beim Gespräch mit der DZ einig. Das könnte zum Beispiel durch den gemeinsamen Kinderkarneval geschehen, so Droste. Aber die Narren haben in punkto Nachwuchsarbeit noch mehr auf der…

BĂĽrgerradweg soll Mersch… - Freitag, 11. Februar 2011

Für Radfahrer und Fußgänger soll es an der Herberner Straße (L 671) sicherer werden. Gegenwärtig formiert sich ein Verein, der zwischen Mersch und Ameke einen Bürgerradweg bauen möchte. Dies teilte der Walstedder Ortsvorsteher Bernd Borgmann auf Anfrage der DZ mit. Ein erstes Teilstück eines solchen Radwegs entlang der L 671 gibt es bereits. Es verläuft zwischen dem Ortsrand Walsteddes und der Einmündung der Straße „Alten Walstedde“. Seinerzeit wurde dieser Weg mithilfe des Heimatvereins gebaut. Der nächste Abschnitt des neuen Bürgerradwegs soll zwischen der Einmündung Ameke-Berg und dem Bahnhof Mersch entstehen. Gespräche mit den Grundeigentümern seien seitens der Stadt bereits geführt worden, so…

Gas, Gesetze und viel Geld - Freitag, 11. Februar 2011

Es ging um Gas, Gesetze und viel Geld: „Erdgasbohrungen im Münsterland“ lautete der erste Tagesordnungspunkt einer Sondersitzung des Regionalrats Münster am Mittwochmorgen. Unter den rund 200 Zuhörern, die sich knappe vier Stunden lang im Sitzungssaal des Von-Vincke-Hauses und einem Nebenraum drängten, waren angesichts der möglichen Gas-Probebohrungen von Exxon Mobil in Drensteinfurt zahlreiche Stewwerter. Auch Bürgermeister Paul Berlage hörte zu. 50 Gegner der Bohrungen protestierten vor der Veranstaltung mit Plakaten gegen den möglichen Gasabbau. Im Sitzungssaal begrüßte zunächst Engelbert Rauen als Vorsitzender des Regionalrats die Anwesenden. Er habe Verständnis für die Absichten der Firma Exxon, aber auch „für alle, die Sorgen…

Immer nach vorne schauen - Freitag, 11. Februar 2011

Mehrere Schicksalsschläge innerhalb seiner eigenen Familie haben Horst Lackhoff dazu bewogen, einen Verein zu gründen. Seit Juli 2010 existiert „Lebensmut“ offiziell, auf diesem Weg soll krebskranken Kindern und deren Familien finanzielle und beratende Unterstützung zukommen. Von der Zeitschrift „Bild der Frau“ wurde der Drensteinfurter kürzlich zum „Menschen der Woche“ gekürt. Die Resonanz auf den Artikel sei zwar nicht so groß gewesen wie erhofft, aber davon lässt Horst Lackhoff sich nicht entmutigen. Der 73-Jährige hat schon die nächsten Aktionen ins Auge gefasst, um Spenden zu sammeln. Viele Gebete Rund zehn Jahre ist es her, da erkrankte eines von Lackhoffs Enkelkindern an…

Extreme Herausforderungen - Freitag, 11. Februar 2011

Den Vorsitz im CDU-Stadtverband hat Dr. Marco Arndt zum Jahresende überraschend aufgegeben, der Politik bleibt er dennoch im weitesten Sinne treu. Am 1. März wird der 47-Jährige seine neue Arbeitsstelle antreten: Für die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) wird er das Auslandsbüro in Sofia/Bulgarien leiten, sich dort mit Politikberatung und politischer Bildung befassen (DZ berichtete). Doch so ganz wird er Stewwert deswegen nicht den Rücken kehren. Schon mehrfach habe er von der KAS in der Vergangenheit Angebote erhalten, beruflich ins Ausland zu gehen. Bislang hatten immer gute Gründe dagegen gesprochen – erst waren die beiden Söhne noch sehr jung, dann hatte Arndt den…

Endlich angekommen - Freitag, 11. Februar 2011

Sie ist seit genau einem Monat offiziell „im Dienst“, hat auch erst einen Gottesdienst im Paul-Gerhardt-Haus gehalten, doch ein Charakterzug der Walstedder ist Pfarrerin Dorothea Helling sofort aufgefallen: „Obwohl die Gemeinde außerhalb liegt, sind die Menschen dort unglaublich zufrieden, mosern nicht herum, sondern arbeiten extrem selbstständig. Das hat mich wirklich beeindruckt.“ Am 5. Dezember ist Dorothea Helling von Superintendent Rüdiger Schuch offiziell in ihr Amt als Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Ahlen eingeführt worden. Sie befindet sich also noch in der „Schnupperphase“. „Ich beginne gerade damit, die einzelnen Gruppen zu besuchen, Menschen kennenzulernen und Netzwerke aufzubauen“, erzählt sie. Neugierig sei man…

Königlicher Besuch - Montag, 10. Januar 2011

DRENSTEINFURT Mit vielen guten Wünschen für das Jahr 2011 haben sich an vier aufeinander folgenden Tagen die Heiligen Drei Könige auch in Drensteinfurt auf den Weg gemacht, um den Menschen den Segen zu überbringen. Insgesamt waren 65 Helfer an der Aktion beteiligt. Damit die Sternsinger ihr „Publikum" auch stets an der Haustür antreffen konnten, war im Vorfeld viel Organisationsarbeit nötig. In kleinen Gruppen zogen die Ministranten zunächst von Haus zu Haus und fragten nach, ob der Besuch der Sternsinger überhaupt erwünscht sei. Bei vielen Familien ist der Besuch der kleinen Könige Pflicht, damit das neue Jahr gut beginnen kann. 600…

Der Kirche den RĂĽcken gekehrt - Freitag, 07. Januar 2011

DRENSTEINFURT Mehr als 30 Jahre hat er sich in der Evangelischen Kirchengemeinde Drensteinfurt über die Maßen engagiert. An Heiligabend hat Knut Leschnikowski seinen letzten Gottesdienst in der Martinskirche gehalten. Seinen Abschied hätte sich der 43-Jährige allerdings anders vorgestellt. „Eigentlich gab es gar keine richtige Verabschiedung", sagt Knut Leschnikowski. Bei seinem letzten Gottesdienst seien nur drei der Presbyter anwesend gewesen, auch eine Karte mit guten Wünschen habe es nicht gegeben. Außerdem habe die Gemeindeleitung es versäumt, seinen Weggang bekannt zu machen, das habe er dann selbst tun müssen. Erstaunt sei er über dieses Verhalten, denn eigentlich habe es innerhalb der Drensteinfurter…

SVD-Jugendturniere „sehr… - Freitag, 07. Januar 2011

DRENSTEINFURT 15 Turniere an insgesamt acht Tagen – hinter den Organisatoren der traditionellen SVD-Jugendfußballturniere, die über den Jahreswechsel in der Dreingau-Halle stattfanden, liegt eine Menge Arbeit. Arbeit, die sich gelohnt hat. Klaus Heine jedenfalls zog auf Anfrage der DZ ein positives Resümee: „Die Turniere sind sehr gut, sehr harmonisch verlaufen. Die Kinder hatten viel Spaß." Zur Belohnung gab es nicht nur für die Sieger, sondern für alle eine Medaille – zumindest in den jüngeren Altersklassen. Einziger Wermutstropfen war, dass drei Mannschaften nicht gekommen seien, sagte Heine. „Zwei davon haben sich sogar nicht mal abgemeldet." Für das nächste Mal hat Heine…

Dioxin-Skandal erreicht den… - Donnerstag, 06. Januar 2011

KREIS WARENDORF Der Dioxin-Skandal hat auch den Kreis Warendorf erreicht. Zwei Putenmastbetriebe im nördlichen Kreisgebiet sollen mit dioxinbelastetem Futter beliefert worden sein. Diese seien zunächst vorläufig gesperrt worden, teilte der Kreis Warendorf mit. In dem untersuchten Putenfleisch wurde nach ersten Ergebnissen zwar kein erhöhter Dioxingehalt festgestellt, Entwarnung gibt der Kreis deswegen aber nicht. „Diese Laborergebnisse stammen von Tieren, die wohl erst kurze Zeit oder gar nicht mit dem belasteten Mittel gefüttert wurden. Wir erwarten bald weitere Untersuchungsergebnisse", so Dr. Jürgen Flaßhoff, stellvertretender Leiter des Kreisveterinäramtes. Das Landesministerium teilte unterdessen am Mittwoch mit, dass die Sperrung für einen der Betriebe schon…

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Dreingau Zeitung - Drensteinfurt