News - Drensteinfurt

Erster Spatenstich für den… - Mittwoch, 16. März 2011

RINKERODE „Wenn alles gut läuft, kann im Juli gespielt werden“, erklärte Drensteinfurts Bürgermeister Paul Berlage (8.v.l.) anlässlich des ersten Spatenstichs für den Rinkeroder Kunstrasenplatz am Dienstagnachmittag. In Gegenwart von Ortspolitikern sowie Vertretern der Sponsoren, des SVR und der ausführenden Firmen rief Berlage die lange Planungsgeschichte des Platzes noch einmal in Erinnerung. Vorgesehen sei jetzt eine Vergrößerung der Spielfläche auf 97 mal 60 Metern. Rund um das Spielfeld seien überdies Sicherheitszonen geplant. Die südlich des Tennenplatzes gelegene Weitsprunggrube werde verlegt. Außerdem müsse die momentan zu nah am Spielfeld stehende Flutlichtanlage erneuert werden. Schließlich werde das Kunstrasenfeld durch Begrenzungspflanzungen und Pflasterung vor…

Ein Akt der Nächstenliebe - Montag, 14. März 2011

DRENSTEINFURT Wer schon immer eine gute Entschuldigung für den heimlichen Blick in ein fremdes Tagebuch gesucht hat, wird sich ärgern, den Kabarettabend mit Tina Teub-ner am Sonntagabend verpasst zu haben. Mit seelenruhigem Gesichtsausdruck erklärte diese nämlich den gut 130 Anwesenden, dass in ihrem Fall das Lesen der Tagebücher ihrer Ex-Freunde regelrecht ein „Akt der Nächstenliebe“ gewesen sei, um wenigstens irgendeine Form der Kommunikation herzustellen. Schon vor dem Einlass hatte sich vor den Türen der Städtischen Realschule eine große Traube gebildet, und in nicht einmal zehn Minuten waren bis auf wenige Plätze alle Sitzreihen gefüllt. Gerade vor dem Hintergrund des 100-jährigen…

Traumurlaub neben Trümmern - Samstag, 12. März 2011

WALSTEDDE Es war eine schnelle Entscheidung: Marita Kaminski sah das Angebot und rief ihre Freundin Gretchen Moronga an. Dann buchten die beiden Walstedderinnen: eine Woche Urlaub. All-inclusive für 299 Euro. In Ägypten. Jetzt sind sie wieder da. Sie erlebten ein Land im Umbruch, aber auch die Dankbarkeit von Menschen, die auf den Tourismus angewiesen sind. Beide flogen am 27. Februar mit der ersten Maschine, die nach der Aufhebung der Reisewarnung durch das Auswärtige Amt den Flughafen von Hurghada am Roten Meer ansteuerte. Transparente Dort tobt das Leben. Normalerweise. Aber die Passagiere des fast ausgebuchten Fliegers aus Düsseldorf sahen schon gleich…

Städtische Realschule erstmals… - Mittwoch, 09. März 2011

DRENSTEINFURT Erstmals vierzügig dürfte der Eingangsjahrgang 2011/12 der Städtischen Realschule werden. Bislang liegen nämlich 101 Anmeldungen für diese Schule vor. Im Vorjahr wurden 77 Kinder für die Schule angemeldet. Die diesjährigen Anmeldungen für die beiden weiterführenden Schulen der Stadt liefen von 28. Februar bis zum 2. März. Für die Christ-König-Hauptschule wurden bislang 31 Kinder angmeldet, im Vorjahr waren es 37 Kinder. Der Eingangsjahrgang für das Schuljahr 2011/2012 wird bei dieser Anmeldezahl und bei den üblicherweise noch ausstehenden Nachmeldungen voraussichtlich zweizügig sein. Es wird aber in einer Pressemitteilung der Stadt ausdrücklich darauf hingewiesen, dass wie in den Vorjahren noch mit weiteren…

Er lebt seinen großen Traum - Mittwoch, 09. März 2011

RINKERODE „Was möchtest du später einmal werden?“, das werden Kinder oft gefragt. „Schauspieler!“, lautet da häufig die Antwort. Für die meisten bleibt das ein Traum. Doch für Alexander Bräutigam ist dieser schon in Erfüllung gegangen. Er ist derzeit in dem Film „Der ganz große Traum“ auf der ganz großen Kinoleinwand zu sehen. Eigentlich lebt der 13-Jährige bei seiner Mutter in Braunschweig, doch alle 14 Tage verbringt Alexander das Wochenende bei seinem Vater Detlef Bräutigam in Rinkerode. „Er ist hier voll integriert“, sagt der stolze Papa. Wenn er seinen Sohn freitags vom Rinkeroder Bahnhof abholt, dann schlüpft dieser nur schnell in…

Keine „Cinderella-Kunst“ - Montag, 07. März 2011

DRENSTEINFURT „Rosarot: Rosa wie Schweinchen und Rot wie die Liebe“, schilderte Michael Rickert, der ehemalige Kunstlehrer von Christiana Diallo-Morick, seine erste Assoziation mit dem Titel ihrer aktuellen Ausstellung in der ehemaligen Synagoge. Ganz so „idyllisch“, wie manch einer vom Titel ausgehend erwarten würde, wirkten die Gemälde, die am Sonntagvormittag bei der Ausstellungseröffnung erstmals präsentiert wurden, jedoch nicht. Dass es sich um alles andere als „Cinderella-Kunst“ handle, machten drastische Farben, düstere Farbschlieren, tiefe Schlitze und scheinbar unbeholfene grobe Drahtnähte mitten auf der Leinwand deutlich. Individuelle Auseinandersetzung Was uns die Diplom-Designerin und Kunstlehrerin damit sagen will? „Die Antwort muss jeder für sich…

Schwieriger Spagat - Samstag, 05. März 2011

DRENSTEINFURT Heiligabend hat Knut Leschnikowski seinen letzten Gottesdienst in der Martinskirche gehalten. Kirchenrechtlich sei seine Tätigkeit als Laienprediger nicht mit der Arbeit als freier Trauerredner zu vereinbaren gewesen, habe man ihm zu verstehen gegeben. Von Seiten der Drensteinfurter Martinsgemeinde, in der er sich mehr als 30 Jahre engagiert hat, hatte er sich damals einen anderen Abschied erhofft (DZ berichtete). Doch auch auf einen dreiseitigen Brief, in dem Leschnikowski sein Verhalten zu erklären versucht und den er Anfang dieses Jahres an alle Presbyter geschickt habe, sei keine Reaktion erfolgt. Mitte Februar ist nun Knut Leschnikowskis Tante gestorben. Eine Drensteinfurterin, die tief…

Anwohner greifen zur Selbsthilfe - Mittwoch, 02. März 2011

RINKERODE Am Samstag reichte es Christine Pufahl mal wieder: Schon seit Tagen lagen Dutzende von prall gefüllten Gelben Säcken vor ihrer Wohnung am Molkereiweg in Rinkerode. Eigentlich hätten sie bereits mittwochs von der Entsorgungsfirma SITA abgeholt werden sollen. Das war aber trotz entsprechender Anrufe bei der Firmen-Hotline mal wieder nicht passiert. Christine Pufahl half daher sich – und den Nachbarn – selbst. Sie verfrachtete über 40 Gelbe Säcke in ihren VW und karrte sie zur Entsorgung an die Roesnerstraße – in Münster. Dort sitzen die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM), und dort nahm man der Busfahrerin, die sich in der Nachbarstadt bestens…

Geschlossen dagegen - Dienstag, 01. März 2011

DRENSTEINFURT „Die Stadt Drensteinfurt lehnt zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Förderung von unkonventionellem Erdgas durch Fracking ab.“ Einstimmig erging dieser Beschluss in der Sitzung des Stadtrates am Montag. Als es um die Verabschiedung des Haushalts 2011 ging, war man sich jedoch nicht ganz so einig. Politik und Verwaltung zeigten Geschlossenheit in der Frage, ob man die von der Firma Exxon Mobil geplanten Erdgasbohrungen auf Drensteinfurter Stadtgebiet dulden will. Wobei Bürgermeister Paul Berlage sogleich einschränken musste: „Probebohrungen haben schon an vielen anderen Orten in Deutschland stattgefunden. Diese werden sich kaum verhindern lassen.“ Doch wenn es schließlich darum gehe, möglicherweise unter der Erde…

Der Abschied fiel schwer - Montag, 28. Februar 2011

DRENSTEINFURT Sichtlich schwer fiel der Abschied am Sonntagmittag einigen Anwesenden aus der Pfarrgemeinde St. Regina, als sie sich unter Tränen von Pater Sojan verabschiedeten, der fast zweieinhalb Jahre als Seelsorger in Drensteinfurt und Walstedde gewirkt hat. Tränen der Trauer und der Freude vermischten sich jedoch schnell, als die Gemeinde nach der letzten Predigt Pater Sojans während der Sonntagsmesse gemeinsam ins Alte Pfarrhaus hinüberspazierte, wo den Vicarius Cooperator nicht nur Worte des Abschieds, sondern auch lustige Anekdoten und schöne Bilder aus der vergangenen Zeit erwarteten. Bevor die rund 150 Gäste jedoch das Gebäude betreten konnten, legten die Mitfahrer der gemeinsamen Indienreise…

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Dreingau Zeitung - Drensteinfurt