Geduld ist gefragtDienstag, 11. April 2017

Die neue Kita soll in Modulbauweise auf dem Platz neben der evangelischen Kirche errichtet werden. Foto dz

HERBERN Nach den Osterferien startet Ascheberg in eine zweite Runde, um einen Träger für den dritten Herberner Kindergarten zu finden. Das DRK hat trotz Zusage von dem Projekt Abstand genommen.

Am 28. März hatte der Jugend-, Senioren-, Sozial- und Sportausschuss der Gemeinde Ascheberg drei Kandidaten für die Trägerschaft gehört und nichtöffentlich mit Mehrheit das DRK als Träger ausgewählt. Danach zeigte die evangelische Kirchengemeinde Werne sich enttäuscht, weil sie nicht Träger geworden war. In der Folge stellte am Donnerstag die SPD-Fraktion im Gemeinderat den Antrag, die endgültige Entscheidung des Fachausschusses in den Rat zu holen.

Bevor jetzt geprüft werden konnte, wieweit der Rat rechtlich in der Lage gewesen wäre, etwas zu verändern, kam die Absage des DRK, die den verabredeten Fahrplan gefährdet sah: „Durch die jetzt neu angestoßene Debatte im Rat der Gemeinde und eine weitere Bewerberrunde mit den gleichen Bewerbern – nach einer bereits erfolgten Zusage – wird aus Sicht des DRK unnötig viel Zeit verloren. Das DRK sieht daher eine im Sinne der Eltern und Kinder rechtzeitige Fertigstellung der noch zu errichtenden Einrichtung stark gefährdet. Wir bitten um Verständnis dafür, dass die festen Zusagen an vier weiteren Standorten im Kreisgebiet für die Planungen der DRK Kita GmbH Priorität haben“, schreibt Geschäftsführer Christoph Schlütermann in einer Pressemitteilung.

Leiterin präsentiert

Das DRK hatte schon eine Leiterin präsentiert. Es müssten, statt zu warten, umfangreiche Vorbereitungen schnell angegangen werden, um den Eltern verlässliche Informationen für ihre Kinder an die Hand zu geben, teilt das DRK mit. Auch seien die teilweise langen Lieferzeiten für Ausstattung und Mobiliar zu berücksichtigen.

Nach den Ferien wird es nun eine Sondersitzung des Rates geben, in der die Trägerfrage neu entschieden wird. Ob die Jugendhilfe Werne als zweiter Kandidat neben der evangelischen Gemeinde auftritt, muss noch geklärt werden. Die Eltern in Herbern müssen sich also weiter gedulden, wer Träger des als Provisorium gedachten Kindergartens „Auf den Äckern“ wird.

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Beitrag von: Dreingau Zeitung
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