Glocke installiert, Kirche renoviertMontag, 20. Dezember 2010

Die alte Brandglocke der Sendenhorster Pfarrgemeinde St. Martinus und Ludgerus hat im kenianischen Nyang‘oma ein neues Zuhause gefunden. Foto: pr

SENDENHORST Der Freundeskreis Nyang‘oma/Kenya hat im vergangenen Jahr viel erreicht. Außerdem wurde das 50-jährige Bestehen der Mission gefeiert. Freundeskreis-Vorsitzender Ulrich Tiedeken blickt zurück.

„Hier ist in den vergangenen Monaten soviel geschehen, dass es selbst für uns kaum fassbar ist. Am 25. Juni konnte das 50-jährige Bestehen der Mission gefeiert werden. Deren Gründer, Father Jan van den Ouderaa aus Holland, hätte sicher seine Freude an dieser Feier gehabt. Sein Einsatz für gehörlose Kinder und Jugendliche lebt auch heute weiter und ermöglicht ihnen einen guten Schulabschluss oder eine gute handwerkliche Ausbildung." Turm und Glocke eingeweiht Rechtzeitig läutete die ehemalige Brandglocke der Kirchengemeinde St. Martinus und Ludgerus die Feierlichkeiten ein. Während des Arbeitseinsatzes im April hatten Ulrich Tiedeken und seine Helfer den Glockenturm gebaut und die mitgebrachte Glocke installiert. Bereits am 11. April konnten der Turm und die Glocke dann eingeweiht werden. Bereits eine Woche zuvor durften die Teilnehmer des Arbeitseinsatzes an der Einweihung der neuen Kirche in Sinyanya teilnehmen. Die Kirche ist eine von sieben Außengemeinden der „Catholic Mission Nyang‘oma". Bänke und Altar gespendet „Pfarrer Erhard Hucht, damals noch Seelsorger der Deutschen Katholiken in Nairobi, war von uns eingeladen, an den Feierlichkeiten mitzuwirken", so Ulrich Tiedeken. „Als Dankeschön spendete er gleich die notwendigen Bänke und den Altar für das neue Gotteshaus." Der Bau der Kirche, der in Eigenleistung der Gläubigen erfolgte, dauerte vom Start bis zur Einweihung genau sechs Wochen. „Noch keine vier Wochen ist es nun her, dass uns Father Peter mitgeteilt hat, dass der Bau des im April begonnenen Pastoral-Centers nun fertig gestellt ist. Die gesamten Kosten wurden von MISSIO Aachen sowie den Diözesen Münster und Köln finanziert. Für die Inneneinrichtung des Bildungscenters fühlt sich der Freundeskreis verantwortlich", schreibt Tiedeken in seinem Bericht. Kirche komplett renoviert Zum 50-jährigen Jubiläum hatte der Vorstand des Freundeskreises schon im vergangenen Jahr beschlossen, die Kosten für die Generalrenovierung der Kirche in Nyang‘oma zu übernehmen. Neben dem teilweise neuen Dach wurde auch der Innenraum der Kirche neu gestaltet. Der Altarbereich wurde mit Steinfliesen verschönert, während die Kirchenwände nun in neuem Glanz erstrahlen. Die Eingangsbereiche wurden erneuert, einer davon wurde behindertengerecht gestaltet. Alte Risse im Mauerwerk wurden ausgebessert. „Auch wenn in den zurückliegenden Jahren unter Mithilfe von Sponsoren und Mitgliedern viel in Nyang‘oma erreicht worden ist, so gibt es doch noch einige Ziele, die wir uns gesteckt haben", meint Tiedeken. Zur Zeit geht das neue Kinderheim seiner Vollendung entgegen. In diesem Haus sollen Waisen untergebracht werden. „Dank der Aktion ‚Ein Herz für Kinder‘, die uns finanziell unterstützt hat, können wir sicher bald mit dem Einzug der ersten Kinder rechnen."

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Beitrag von: Wochenpost
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