Rein ins kühle NassSamstag, 27. Mai 2017

In diesen Tagen haben die Freibäder im Kreis Hochkonjunktur. Foto dz

KREIS Endlich haben die Freibäder im Kreis ihre Pforten wieder geöffnet. Der Start war bilderbuchartig. Hunderte Badegäste  genossen zum Start  bei sommerlichen Temperaturen die Erfrischung.

Als eines der ersten in der Region hat das Drensteinfurter Erlbad bereits am 6. Mai den Startschuss in die Saison gegeben. Seitdem sind schon mehr als 8000 Besucher da gewesen. „Damit sind wir vollauf zufrieden“, sagt Schwimmmeister Andreas Willuweit. Neben dem normalen Schwimmbetrieb sind dieses Jahr wieder verschiedene besondere Aktionen geplant – unter anderem ein Flohmarkt am 25. Juni. „Das beliebte Nachtschwimmen wird spontan bei schönem Wetter durchgeführt“, so Willuweit.

Der Start in Warendorf war am 14. Mai. Und Dirk Knappheide ist bisher mehr als zufrieden. Seit im idyllischen Freibad am Emssee die Tore geöffnet worden sind, haben bereits 7500 Badegäste den Sprung ins Wasser genossen. Den Rekord konnte der Schwimmmeister am 17. Mai verbuchen. Da waren es beachtliche 1600 Badegäste. „So einen guten Start hatten wir schon lange nicht mehr.“

Rekordzahlen

Susanne Fuhlrott von der Stadt Telgte kann sich ebenso nicht beklagen. Sie verzeichnet seit Saisonbeginn am 3. Mai bereits 5137 Besucher (Stand Sonntag, 21. Mai) im Waldschwimmbad. Auch in Telgte sorgte der warme Mittwoch mit 1422 Badegästen für Rekordzahlen.

Ahlen hatte sich eben diesen für seine Eröffnung ausgespäht und mit fast 900 Gästen einen beachtlichen Einstand gefeiert. Doch danach wurde es etwas ruhiger. „Das Wetter ist etwas gekippt“, bedauert  Thomas Schliewe, Leiter der Bädergesellschaft Ahlen. Gut, die Dauergäste und Frühschwimmer waren trotzdem top zufrieden. Mit weiteren Besuchermassen rechnet die Einrichtung am Bürgermeister-Corneli-Ring erst wieder an diesem Wochenende.

Das Freibad im Sassenberger Brook wird in diesem Jahr etwas später geöffnet. Der Grund: Es waren umfangreiche Renovierungsarbeiten nötig. Die Investition belaufen sich auf stattliche 210000 Euro. Die Öffnungszeiten des Freibades stehen derzeit noch nicht endgültig fest.

Alternative

"Eigentlich hatten wir die kommende Woche anvisiert, um nach dem Umbau wieder zu öffnen“, erläutert Olga Puttins von der Stadt. Allerdings lasse derzeit der Verlauf der Renovierungsarbeiten die Angabe eines konkreten Öffnungstermins noch nicht zu. Glücklicherweise haben Wasserratten mit dem Strandbad am Sassenberger Feldmarksee eine Alternative.

Auch in Ostbevern darf seit Dienstag wieder unter freiem Himmel geplanscht werden. Das Beverbad-Team hat dafür in den vergangenen Wochen ganze Arbeit geleistet, um das Freibad aus dem Winterschlaf zu wecken. Der Sprungturm wurde neu gestrichen, Fliesen sind nach Frostschäden ausgetauscht worden. Neu ist, dass eine Bahn im Bad für die Schwimmer abgegrenzt wird. Da steht dem Schwimmvergnügen nichts mehr im Wege.

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Beitrag von: Marion Bulla / Silke Diecksmeier / Nicole Evering
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