Gut vernetztSonntag, 15. Oktober 2017

Jana Uphoff hat Projekte von Bürgern im Blick, die förderungsfähig sind. Foto Bulla

KREIS WARENDORF Jana Uphoff ist seit Juni Regionalmanagerin des Kreises Warendorf. Was sind eigentlich ihre Aufgaben?

Hoch motiviert und engagiert geht Jana Uphoff  in ihrem Büro an der LVHS in Freckenhorst sowie in den Gemeinden zu Werke. Die Aufgaben der Regionalmanagerin sind vielschichtig. „Ich berate Bürger, begleite Projekte innerhalb der Region und koordiniere regionsübergreifende Projekte“, erklärt die 25-Jährige.

Dem Verein „8 Plus – VITAL.NRW im Kreis Warendorf e.V.“ liegt die Vernetzung der ländlichen Region im Kreis Warendorf sehr am Herzen. Ebenso können aber auch innovative Projekte gefördert werden, die die Herausforderung des demografischen Wandels, der Klimaveränderung und des Strukturwandels annehmen. Allerdings gibt es eine ganze Reihe an Kriterien, die erfüllt werden müssen. Es geht um soziale, ökologische und ökonomische Ideen, die nachhaltig sein müssen und zudem für jedermann zugänglich. Gefördert werden kann darüber hinaus das bürgerliche Engagement wie Ehrenämter etwa in Kultur- oder Heimatvereinen.

Mobilität als Thema

Zwei Projekte sind bereits angeschoben und könnten noch in diesem Jahr realisiert werden. Eines ist zwar schon spruchreif und konzeptioniert, aber vorerst noch in Planung.  Mobilität ist ein großes Thema in den ländlichen Bereichen. Der Verein möchte Abhilfe schaffen und finanziert unter dem Projekttitel  „Herzlich Willkommen“ den teilnehmenden Kommunen Beelen, Drensteinfurt, Ennigerloh, Oelde, Ostbevern, Sendenhorst, Sassenberg sowie dem Kreis Warendorf und der LVHS Freckenhorst als Geschäftsstelle jeweils zwei E-Bikes, die für Bürger und Touristen zur Verfügung gestellt werden. Die Pedelecs stehen entweder am Rathaus, an Fahrradstationen oder beim Fahrradhändler im Ort.

„Ich finde es wichtig, dass die Menschen mobil sind. Dabei möchte ich helfen“, erklärt Jana Uphoff. Die gebürtige Oelderin ist selbst sehr regionalbezogen. Nach dem Studium war ihr klar, dass sie in ihrer Heimat bleiben möchte. In ihrer Freizeit ist die sympathische Fachfrau in der Landjugend aktiv. „Ich finde es gut, dass man aktiv helfen kann und  denke, dass Themen wie Mobilität im ländlichen Raum und Fachkräftegewinnung von besonderem Interesse sind“, sagt Uphoff. Gerne nehme sie weitere Anregungen von Bürgern auf, fügt die Regionalmanagerin noch an.

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Beitrag von: Marion Bulla
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