Lokalmatador Albrecht DritterMontag, 08. September 2014

Gunther Albrecht schaffte es auf Platz drei. Foto: Westbrock

RINKERODE Tischtennis-Cracks aus ganz Deutschland und den Niederlanden bevölkerten am Samstag die Sporthallen in Rinkerode. Bereits zum dritten Mal richtete der SVR ein Turnier der Deutschlandpokal-Serie im Rollstuhl-Tischtennis aus. Mit von der Partie war auch Lokalmatador Gunther „Gunni“ Albrecht. In der Klasse B schaffte er einen hervorragenden dritten Platz.

Unter den Augen von Ehrengast Eberhard Schöler (Vizeweltmeister 1969, mehrfacher Deutscher Meister) kämpften insgesamt 51 Sportler in vier Wettkampfklassen um Punkte. Einige der Favoriten fehlten allerdings, da am Sonntag die Weltmeisterschaft in China begann. In der Klasse A setzte sich Karl-Heinz Korbanek von der BSG Bielefeld durch. Im Modus „jeder gegen jeden“ gewann er alle seine sieben Partien. Den zweiten Platz belegte Berthold Scheuvens von der BSG Duisburg, gefolgt von Thomas Vetter vom RSC Frankfurt.

In der Klasse B schlug die große Stunde von Lokalmatador Albrecht, der für die RBG Dortmund aufschlägt und bei den „Fußgängern“ in seinem Heimatdorf für den SVR spielt. Seine Vorrundengruppe gewann er souverän mit einer Bilanz von sechs Siegen bei nur einer Niederlage. Anschließend war er beim 0:3 im Halbfinale gegen den Duisburger Jan Elsner jedoch chancenlos. Elsner gewann auch das Endspiel gegen Dirk Freudenberg vom RSC Bad Wildungen mit 3:2. Im Spiel um Platz drei traf Albrecht auf Heinrich Bliersbach (BSG Duisburg). Dieser hatte dem Rinkeroder in der Vorrunde die einzige Niederlage beigebracht (1:3). Und auch im kleinen Finale geriet Albrecht schnell mit 0:2 in Rückstand. Danach gelang dem Rinkeroder jedoch eine furiose Aufholjagd. Er entschied die Partie mit 11:6 im Entscheidungssatz für sich.

Beim vorangegangenen Turnier in Rinkerode hatte sich Albrecht noch mit Rang neun begnügen müssen. Dementsprechend freute er sich über die Verbesserung: „Das ist ein bombastischer Erfolg für mich.“ Der Schlüssel zum Erfolg sei gewesen, dass er es geschafft habe, in den knappen Partien das bessere Ende für sich zu behalten.

Die Klasse C entschied Gerd Thiel vom RSC Berlin für sich, in der Einsteiger-Klasse N gewann Sabine Thelen von der BSG Duisburg.

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Beitrag von: Sven Westbrock
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