Schulen sind GeschichteMontag, 10. Juli 2017

Den Schulschl├╝ssel ├╝bergab Ulrike Loer (r.) symbolisch an die scheidende Teamschulleiterin Ulrike Rupieper (l.) und deren kommissarische Nachfolgerin Anja Sachsenhausen. Foto dz

DRENSTEINFURT 2003 feierte die Christ-König-Hauptschule 50-jähriges Bestehen. Ein Jahr zuvor hatte die Städtische Realschule ihren Betrieb aufgenommen. Am Freitag wurden die beiden Einrichtungen in einem Festakt offiziell geschlossen.

Künftig gibt es in der Stadt als weiterführende Schule nur noch die Teamschule. Und die entlässt als Quasi-Nachfolger 2018 bereits ihre ersten Schüler.

„Mit dem Ende des Schuljahres ändert sich die Drensteinfurter Schullandschaft ganz maßgeblich“, stellte Bürgermeister Carsten Grawunder fest. „Der Tag ist unwiderruflich da. Heute schließen wir die Christ-König-Hauptschule und die Städtische Realschule.“ Drensteinfurt werde etwas fehlen. Der Bürgermeister sprach insbesondere den Schulleiterinnen und Lehrern seinen besonderen Dank aus, „die bis zuletzt ihren Schulen die Treue gehalten haben“. Sie alle müssten sich neu orientieren. Namentlich nannte er die Schulleiterinnen Petra Dreiskemper und Ulrike Loer. Letztere wurde zugleich in den Ruhestand verabschiedet.

Grawunder blickte aber auch nach vorne: „Mit unserer Teamschule haben wir auch in Zukunft ein hervorragendes Bildungsangebot für kommende Generationen.“

Konstruktiv und kreativ

Schulamtsdirektorin Jutta Brambring hatte großes Lob für die Kollegien mitgebracht. „Das haben Sie gut gelöst. Immer konstruktiv, immer kreativ.“ Als sie Ulrike Loer ihre Ruhestandsurkunde überreichte, hatte sie ein Zitat des Dichters Friedrich Rückert parat: „Füge dich der Zeit, erfülle deinen Platz und räum‘ ihn auch getrost: Es fehlt nicht an Ersatz.“

Petra Dreiskemper fasste die 15-jährige Historie der Realschule mit drei Worten zusammen: „Kurzweilig – intensiv – erfolgreich.“ Nicht ohne Stolz merkte sie an, dass in der Regel die Hälfte aller Entlassschüler den Abschluss mit Qualifikationsvermerk gemacht hätten.

64 Jahre sei die Hauptschule nun alt, erinnerte Ulrike Loer. „Ein stattliches Alter, um in Rente zu gehen. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.“ Sie dankte ausdrücklich allen, mit denen sie so konstruktiv zusammengearbeitet habe. Und zu guter Letzt überreichte sie der scheidenden Teamschulleiterin Ulrike Rupieper und deren kommissarischer Nachfolgerin Anja Sachsenhausen symbolisch den Schulschlüssel. Schließlich müsse das Gebäude ja nun für die Teamschüler aufgeschlossen werden.

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Beitrag von: Dreingau Zeitung
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