Theater, Tanz und mehrDienstag, 04. April 2017

Matthias Greifenberg (v.l.), Saskia Bittner, Jürgen Krass, Sonja Schrapp und Jaqueline Arndt haben das neue Projekt vorgestellt. Foto dz

SENDENHORST Bislang verbindet man die Muko in Sendenhorst mit den Begriffen Musik und Kultur. Um den Unterrichtsbereich auszubauen, möchte die Muko auch eine Kinder- und Jugendkunstschule auf die Beine stellen.

„Damit wir diesen Namen führen dürfen, war es erforderlich, unsere Spartenbreite auszubauen“, erklärte Matthias Greifenberg. Und so werde es ab sofort nicht nur Musikunterricht geben. Auch Theater, Tanz und bildende Künste werden in Workshops Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen sechs und 27 Jahren vermittelt.

Ein Pool von Dozenten steht dabei schon zur Verfügung, soll aber auch noch ausgebaut werden. Was noch fehlt, ist allerdings ein Name für diese Schule. Da nehmen die Organisatoren gerne Vorschläge entgegen. Wer eine Idee hat, kann diese bis zum 28. Juni per E-Mail an info@muko-sendenhorst.de einschicken. Für den Gewinner wird es auch einen Preis geben.

Erste Angebote

In einem ersten Flyer stellt sich in diesen Tagen nicht nur die Kinder- und Jugendkunstschule an sich vor. Auch die ersten Angebote und Dozenten werden schon bekannt gemacht. Im Bereich „Musik und Tanz“ beispielsweise werden Saskia Bittner, Sebastian Everding sowie Uwe Heinig und Omid Salehi Workshops anbieten. Anfang Mai beginnt schon der erste. Dann geht es unter dem Motto „Im Zeichen der Musik“ um einen offenen Musiktreff für heimische und geflüchtete junge Menschen. „Wir möchten in diese Kinder- und Jugendkunstschule einen hohen interkulturellen Anteil einbauen“, erläuterte Matthias Greifenberg das Konzept.

Der Sendenhorster Jürgen Krass wird unter dem Dach der Kinder- und Jugendkunstschule ebenfalls in den Ferien Angebote zum Thema „Druckgrafik“ anbieten. Ein Mal lautet der Titel „Abenteuer Drucken – gestalten mit dem Zufall“ und für einem weiteren Workshop „Reise in die Welt der Buchstaben“. Beide Kurse finden im Hofatelier K statt. Außerdem möchte Jürgen Krass künstlerische Aktionen im öffentlichen Raum auf die Beine stellen. Bei der Vorstellung des neuen Flyers beschrieb er ein experimentelles Projekt, das sich um Sprache, Requisiten, Improvisation, Maske, Musik und vieles mehr dreht. Im Mittelpunkt dabei sollen Orte in der Sendenhorster Promenade stehen, beschrieb Krass weiter.

Spontane Kreativität

Um improvisiertes Theater drehen sich auch die Angebote der Albersloherin Sonja Schrapp. Schon im Mai beginnt ihr erster Workshop für Jugendliche, in denen es um Schlagfertigkeit und spontane Kreativität beim Theaterspielen geht. „Es gibt keine Texte und keine Abläufe auswendig zu lernen“, verdeutlichte sie. Ihr komme es darauf an, dass sich die jungen Leute wohl fühlten, wenn sie ganz spontan spielten und ihren Gefühlen und Wünschen auch mal freien Lauf lassen könnten.

Mit diesen ersten Workshops will die Muko zunächst den Bedarf für solche Angebote ermitteln. „Wir haben dazu auch die örtlichen Vereine angesprochen und Kontakte hergestellt, um Möglichkeiten oder Kooperationen zu ermitteln“, führt Matthias Greifenberg weiter aus und betont, dass man schließlich mit der neuen Schule keine Konkurrenz zu bestehenden Einrichtungen aufziehen, sondern diese ergänzen wolle.

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Beitrag von: Dreingau Zeitung
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