Sendenhorster OrgelherbstSamstag, 16. September 2017

Foto: Josef Thesing

SENDENHORST Am Sonntag, 24. September, beginnt der 17. Sendenhorster Orgelherbst in St. Martin. Bis Anfang November locken vier hochkarätige Konzerte.

Zum Auftakt um 19 Uhr spielt Jürgen Sonnentheil aus Cuxhaven. Sonnentheil ist Kirchenmusiker an St. Petri in Cuxhaven und initiierte dort den Bau der 1993 vollendeten Woehl-Orgel. Der vielseitige Musiker hat ein anspruchsvolles Programm mit Teilen der Goldberg-Variationen in einer Bearbeitung von Middelschulte zusammengestellt.

Am Sonntag, 8. Oktober, um 19 Uhr spielt Frank Mehlfeld an der Woehl-Orgel in Sendenhorst. Mehlfeld war von 2000 bis 2002 Kirchenmusiker an St. Martinus, bevor er in die Schweiz umsiedelte. Zunächst war er Assistent des Geschäftsleiters der Orgelpflege bei der Orgelbau Kuhn AG, Männedorf. Mittlerweile arbeitet er als Kirchenmusiker in Rapperswil. Frank Mehlfeld ist ausserdem Geschäftsführer der internationalen Stiftung Kulturgut Orgel mit Sitz in Zürich. Sein vielseitiges Programm hat er unter das Motto „Orgelkonzert in memoriam alter Zeiten“ gestellt.

Das 3. Konzert am Sonntag, 22. Oktober, um 19 Uhr wird von einem Orgelduo aus Polen gestaltet. Es gastieren Zuzanna und Maciej Bator aus ?widnica in Polen. Das Ehepaar gründete die Fundacja Wspierania Kultury Muzycznej Chorda Auxit – eine Organisation bzw. Stiftung zur Förderung der Musik in Niederschlesien.

Der 17. Sendenhorster Orgelherbst wird am Sonntag, 5. November, um 19 Uhr von Thomas Zala beschlossen. Zala stammt aus dem Burgenland (Österreich), nach Studien in Graz und Stuttgart wurde er schliesslich 2010 auf die Stelle des Stiftsorganisten der Benediktinerabtei in Admont in der Steiermark berufen. Das Konzertprogramm von Thomas Zala beinhaltet neben einigen Choralbearbeitungen die großangelegte Fantasie von Heinrich Reinmann über das bekannte Lied „Wie schön leucht’ und der Morgenstern“.

Der Eintritt zu den Konzerten ist in diesem Jahr erstmals frei. Zur Finanzierung der Konzertreihe freut sich der Veranstalter über eine angemessene, freiwillige Spende.

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Beitrag von: Dreingau Zeitung
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