Unterstützung erhält Henning Rehbaum (2.v.r.) im Wahlkampf von (v.l.) Petra Lammerding, Marie-Luise Schulze Tergeist und Klaus Sandkühler. Foto Voss-Loermann
ALBERSLOH Jung, dynamisch und voller Elan hat sich der CDU-Landtagskandidat Henning Rehbaum zum Wahlkampfauftakt für den Wahlkreis Warendorf-Süd am Freitag in Ahlen vorgestellt.
Begleitet von einem Team aus seiner Heimatstadt Sendenhorst sowie den Ahlener CDU-Politikern präsentierte er sich in der größten Stadt des Kreises als einer der ersten Wahlkämpfer in der Region. Die politische Konkurrenz scheine sich noch im Osterurlaub zu befinden, spottete der Kandidat und verwies auf den Bus, der ihn in den kommenden Wochen begleiten wird. Ahlen habe er als Stadt bewusst für den Wahlkampfauftakt gewählt.
Als Schwerpunkte seines Wahlkampfes bezeichnete Rehbaum den Einsatz für den ländlichen Raum. Hier werde gute Wirtschafts-, Verkehrs-, Agrar- und Bildungspolitik gebraucht. Den Landwirten versprach er, integrativ wirken zu wollen. „Es nutzt nichts, die Bauern gegeneinander aufzubringen und einen Keil zu treiben zwischen Biobauern und konventionell arbeitende Landwirte.“ Beiden gerecht zu werden, sei das Ziel seiner Politik.
Ungerechte Verteilung
Auch den Kommunen versprach Rehbaum Unterstützung. Er bemängelte die nicht gerechte Finanzverteilung zwischen dem Ballungsraum Rhein/Ruhr und dem ländlichen Raum durch die Landesregierung. „Im Münsterland kommen viel zu wenig Mittel an“, beklagte er und forderte neue Zuteilungsschlüssel nach gerechteren Kriterien.
Einen großen Stellenwert in Rehbaums Rede nahm die Soziale Marktwirtschaft ein. Trotz äußerst guter Beschäftigungslage könnten viele Arbeitnehmer von ihrem Lohn nicht leben. „Da baut sich Wut auf, das spüre ich immer wieder bei meinen Gesprächen“, sagte der 38-jährige Diplombetriebswirt, der sich gerechtere Tarifabschlüsse erhofft, den Mindestlohn aber nicht als Heilmittel sieht.