Kontakte kn├╝pfenDienstag, 03. Oktober 2017

Bernhard Erdmann (Erdnu├č Druck), Annette G├Ârlich (Wirtschaftsf├Ârderung) und B├╝rgermeister Berthold Streffing (v.li.) stellten au├čerdem den neuen Ausbildungsf├╝hrer vor. Foto Weiland

SENDENHORST Zur sechsten Berufsinformationsmesse (BIM) lädt die Stadt Sendenhorst am Donnerstag, 5. Oktober, von 10 bis 16 Uhr in die Westtorhalle ein.

Alle interessierten Besucher können sich dort über die Ausbildungsberufe der am Ort ansässigen Unternehmen informieren. „Für junge Menschen, die noch nicht wissen, wo es beruflich hingeht, ist das eine gute Möglichkeit, einen Anfang zu bekommen“, beschreibt die Wirtschaftsförderin der Stadt Sendenhorst, Annette Görlich, das Angebot.

44 Aussteller aus der Vier-Türme-Stadt und der Region informieren und beraten an ihren Messeständen über Ausbildungs- und Praktikumsplatzangebote sowie Duale Studiengänge. Verbände und schulische Einrichtungen geben auf der BIM Informationen zu den Berufsfeldern allgemein oder schulischen Weiterbildungsmöglichkeiten. Unter anderem sind die Kreishandwerkerschaft Steinfurt/Warendorf, die Kreispolizeibehörde, das St. Josef-Stift und die Firma Veka vertreten. „Für die Unternehmen ist es eine Möglichkeit, qualifizierten Nachwuchs zu bekommen“, beschreibt Görlich den Nutzen für die Aussteller.

Hang zum Studium

Bereits vor mehr als zehn Jahren hätte sich bei den Schülern ein Hang zu Abitur und Studium abgezeichnet, erinnert sich Bürgermeister Berthold Streffing an die Vorbereitungen zur ersten BIM, die damals im Bürgerhaus stattgefunden hat. „Uns war klar, Handwerks- und Handelsberufe würden so Probleme bekommen. Wir wollten dagegen selbst etwas auf die Beine stellen“, so Streffing.

Heute könne fast jeder dritte Betrieb in Deutschland offene Ausbildungsstellen nicht besetzen. „In unserer Region stellt sich die Situation etwas besser dar, doch um qualifiziere Fachkräfte zu gewinnen, sind größere Anstrengungen nötig“, so Streffing. Die BIM biete eine Plattform für Unternehmen, sich zu präsentieren. Der persönliche Kontakt sei das Herzstück einer solchen Veranstaltung, meint Streffing. Nicht zuletzt gebe es auch Infos über Weiterbildungsmöglichkeiten in den jeweiligen Berufen, denn nach einem „Meister“ müsse noch lange nicht Schluss sein.

Schulen eingebunden

Die örtlichen Schulen sind natürlich involviert: 750 Schüler ab Klasse acht der Realschule St. Martin, der Teamschule in Drensteinfurt und auch vier Klassen der Montessori-Gesamtschule werden die Messe besuchen.

Die Berufsinformationsmesse richtet sich an Schüler ab Jahrgangsstufe acht sowie Eltern und steht allen interessierten Gästen offen. Der Besuch ist kostenfrei. Messe- sowie Ausbildungsführer stehen auf der städtischen Homepage als Downloads bereit.

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Beitrag von: Anke Weiland / Nicole Evering
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