Ein Weg, der verbindetMontag, 06. Februar 2017

Von Albersloh aus gesehen soll der Radweg auf der linken Fahrbahnseite entstehen.

ALBERSLOH/RINKERODE Eine sichere Verbindung für Fußgänger und Radfahrer soll entlang der L850 zwischen Albersloh und Rinkerode geschaffen werden.

Sowohl der Bau des Radwegs Rummler in Richtung Münster als auch der des Radwegs Ahrenhorst in Richtung Drensteinfurt haben deutlich gemacht, was bürgerschaftliches Engagement leisten kann. Diesen Beispielen folgend, wollen sich nun auch die Nachbarn der Bauerschaft Sunger zusammentun, um eine sichere Verbindung entlang der L850 zwischen Albersloh und Rinkerode zu schaffen.

Wenn all die Leute, die der Einladung der Interessengemeinschaft „Radweg Sunger“ zur Info-Veranstaltung gefolgt waren, beim Bau mit anpacken würden, dürfte man schnell fertig sein. Doch bis jetzt ist die Umsetzung des Projekts erst ein Wunsch, der allerdings von vielen Bürgern geteilt und dessen Umsetzung von der Stadt Sendenhorst als „sehr unterstützenswert“ bezeichnet wird. Die Familien Roer, Pufahl und Uhlenbrock hatten sich mit weiteren Nachbarn bereits 2013 zu einer IG zusammengetan. Die erste Überlegung war, einen Radweg ab Höhe der Mühle Uhlenbrock bis nach Albersloh zu bauen. Mittlerweile spricht sich die IG aber dafür aus, die gesamte Strecke zwischen Rinkerode und Albersloh zu erschließen.

Pendler und Landwirte

„Auf der L850 sind nicht nur viele Pendler unterwegs“, wies Christof Pufahl auf den nicht unerheblichen landwirtschaftlichen Verkehr hin. Deshalb sei es wichtig, für die schwächeren Verkehrsteilnehmer eine sichere Zone zu schaffen.

Neben einigen Radwegebauern, die sich gerne bereiterklärten, ihre Erfahrungen weiterzugeben, waren auch Bürgermeister Berthold Streffing und Hermann Specht von der Stadtverwaltung vorbeigekommen. Streffing machte deutlich, dass die Stadt den Bau des 3600 Meter langen Radweges, der von Albersloh aus gesehen links entlang der Fahrbahn entstehen soll, in jeder Hinsicht unterstützen wolle. Um das Projekt zu finanzieren, stünde der Stadt ein Budget aus einem Förderprogramm des Landes zur Verfügung. „Wir hoffen nun, dass wir von allen Grundstückseigentümern das Okay bekommen“, unterstrich der Bürgermeister die erforderliche Bereitschaft zum Landverkauf. Danach könne auch schon mit den konkreten Planungen zum Bau des Radwegs begonnen werden.

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Beitrag von: Christiane Husmann
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