Ludger Pumpe (v.l.), Bürgermerister Berthold Streffing, Bernhard Borgmann, Elisabeth Hunkemöller und Matthias Siemann führten durch die erste Generalversammlung der BESA und standen für Fragen bereit. Foto: Schmitz-Westphal
SENDENHORST Die ersten in Betrieb genommenen Photovoltaikanlagen der Bürger-Energie Sendenhorst und Albersloh (BESA) wurden den Mitgliedern auf der ersten Generalversammlung jetzt im Bürgerhaus präsentiert. Vorerst werden es allerdings auch die Einzigen sein.
Das erklärte der Vorstand zumindest den Mitgliedern mit Hinweis auf die reduzierten Einspeisevergütungen, die durch das Wirtschafts- und Umweltministerium beschlossen wurden. Unter diesen Umständen seien weitere Investitionen in Photovoltaikanlagen erstmal nicht tragbar, gab der Vorsitzende Bernhard Borgmann zu verstehen.
Energiegewinnung
Die Mittel für weitere Planungen für Photovoltaikanlagen stünden allerdings bereit, sobald die Wirtschaftlichkeitsrechnung wieder aufgehe. Jetzt will sich die BESA den weiteren Kerngeschäftsfeldern der regenerativen Energiegewinnung zuwenden.
Insbesondere stehe gerade die Windenergie im Fokus der Genossenschaft. Geplant wird der Bau von Windkraftanlagen im bereits bestehendem Windvorranggebiet Brock und Alst. Doch hierfür müssen zunächst Voraussetzungen erfüllt werden: Borgmann nannte in diesem Zusammenhang Finanzierungssicherheit, Bewirtschafts- und Betreuungssicherheit, sowie auch die Befürwortung der Pläne durch die Mitglieder.
Fehlbetrag
Bei der Generalversammlung wurden auch die Finanzen der Genossenschaft für die Mitglieder offengelegt. Einen Jahresfehlbetrag von 13 295,84 Euro erklärte Ludger Pumpe damit, dass im Geschäftsjahr 2011 investiert wurde und noch keine Ertragseinnahmen verzeichnet werden konnten. Dieser für die Genossenschaft vertretbare Verlust wurde auf einstimmigen Beschluss der Mitglieder ins neue Geschäftsjahr übernommen.
Dank und Annerkennung überbrachte Werner Dufhues dem Vorstand und dem Aufsichtsrat im Namen der Mitglieder für die bisherige, geleistete Arbeit, bevor die Entlastungen ausgesprochen wurden. „Wir packen es an, denn angefangen sind wir schon“, betonte Bernhard Borgmann zum Ende des offiziellen Teils der Versammlung. Anschließend gab es für die Mitglieder noch Zeit für Fragen, Ideen und Vorschläge. Weitere Informationen zur Genossenschaft und zur Kontaktaufnahme gibt die BESA-Homepage. as