WALSTEDDE Nachdem Abteilungsleiter Fritz Peiler die erste Mannschaft der Fortuna vom Spielbetrieb der Tischtennis-Verbandsliga zurückgezogen hatte (http://www.dreingau-zeitung.de/lokalsport/lokalsport/schluss-mit-berregionalem-tt.html), haben die Spieler neue Vereine gefunden.
Jens Gester, der nur für die Oberliga geholt wurde, hatte frühzeitig seinen Wechsel nach Ronsdorf bekannt gegeben. Marek Kurzepa schlägt in der neuen Saison für Union Lüdinghausen am oberen Paarkreuz der Oberliga auf, obwohl er im Trikot der Walstedder dort mit einer 11:27-Bilanz nicht gerade zu den besten Spielern zählte.
Trotzdem war der Aufschwung der Fortuna im vergangenen Jahrzehnt sehr eng mit dem Namen Kurzepa verbunden. Durch die Vermittlung eines Arbeitsplatzes hatte sich der ehemalige Zweitligaspieler im Sommer 2003 in die Niederungen der Landesliga verirrt und Walstedde auf Anhieb in die Verbandsliga geführt. In sieben Jahren Verbandsliga-Zugehörigkeit zählte Kurzepa stets zu den besten Einzelspielern der Liga und bildete mit Thomas Jäggle eins der besten Doppel. „Wir haben Marek in einer sehr schwierigen Situation helfen können und das hat er uns nie vergessen. Auf ihn war immer Verlass“, lobt Peiler den langjährigen Spitzenspieler.
Obwohl mit dem Rücktritt von Frank Leschowski die Misere der Fortuna begann, wurde jetzt sein Wechsel zum Oberliga-Aufsteiger Arminia Ochtrup bekannt. „Ochtrup ist ein Verein am Rande Nordrhein-Westfalens, 100 Kilometer von Leschowskis Wohnsitz entfernt. Um ,Lesche‘ zu bewegen, sich unter großen Schmerzen noch mal an die Platte zu stellen und bis an die holländische Grenze für ein Heimspiel zu fahren, bedarf es schon überzeugender Argumente“, sagt Peiler – wohl wissend, dass sich Ochtrup in der abgelaufenen Saison in der Verbandsliga mit Bernd Ahrens sogar einen Spitzenspieler aus der Regionalliga leisten konnte.
Halle „vor der Haustür“
Als „absolut nachvollziehbar“ bezeichnet Peiler den Wechsel von Frank Lewandowski zu Oberligist TTC Herne-Vöde, weil die Halle „vor der Haustür“ steht.