Storck bleibt VorsitzenderSonntag, 30. März 2014

Der Vorstand des Rennvereins Drensteinfurt, dessen 1. Vorsitzender weiterhin Klaus Storck (vorne, Mitte) ist. Foto: Dom. Drepper

DRENSTEINFURT Der Rennverein Drensteinfurt setzt an der Spitze des Vorstands auf Kontinuität: Bei der ordentlichen Generalversammlung des Stewwerter Traditionsvereins gestern Vormittag in der Gaststätte „La Piccola“ wählten die rund 70 anwesenden Mitglieder Klaus Storck erneut zu ihrem 1. Vorsitzenden.

Der 3. Vorsitzende Paul Fels wurde ebenso in seinem Amt bestätigt wie der Sportliche Leiter Detlef Orth. Neuer Schriftführer ist Martin Fels, Bernd Bußmann und Marcel Suntrop engagieren sich als Beisitzer im Vorstand. Alfred von Looz und der stellvertretende Bürgermeister Josef Waldmann werden die Kasse prüfen. Waldmann sprach von der großen Bedeutung des Rennvereins für die Stadt und bezeichnete den „Renntag als Nummer eins für Drensteinfurt“, denn kaum ein anderer Verein mache Stewwert national und international so bekannt. Des Weiteren schlug Waldmann vor, beim Renntag das Motto „Jahr der Familie“ der Stadt aufzunehmen.

Die Großveranstaltung findet in diesem Jahr am 17. August statt, es wird wieder mit zwölf Rennen gerechnet. Das Rahmenprogramm soll genauso vielfältig sein wie in den vergangenen Jahren. 2013 gab es neben dem Besuch des „RTL-Dschungelkönigs“ Joey Heindle ein musikalisches Programm, ein Rennen der Mini-Traber, eine Verlosung, den traditionellen Hutwettbewerb und ein Kinderschminken. Beim Renntag herrsche jedes Jahr aufs neue Volksfeststimmung, hieß es auf der Versammlung.

Im vergangenen Jahr lag der Totoumsatz bei rund 86 000 Euro. Mit diesem Umsatz liege der Verein auf einem Niveau mit den Rennbahnen in Duhnen und Quakenbrück, das könne sich sehen lassen, sagte Storck. Der Vorsitzende dankte allen Aktiven, Helfern und Sponsoren. Die elf Trabrennen, das Trabreiten und das Gästefahren seien im vergangenen alle sehr gut abgelaufen, und auch die Werte beim Wettumsatz waren laut Storck gut. Grob überschlagen habe jeder der zirka 6000 Zuschauer für fünf Euro gewettet. Besonders hervorzuheben sei, dass für eine Dreierwette die sagenhafte Gewinnsumme von 39 754 Euro gezahlt wurde. Insgesamt wurden 22 000 Euro an Rennpreisen und 2200 Euro an Züchterpreisen ausgeschüttet, wodurch im vergangenen Jahr Gäste unter anderem aus Hamburg, Berlin, den Niederlanden und Frankreich angelockt wurden.

Für dieses Jahr konnte der Rennverein „German Tote“ für sich gewinnen. Das Unternehmen wird den Renntag sowohl finanziell unterstützen als auch vor Ort mit einem eigenen Stand vertreten sein. Außerdem wird die Firma für die Bildübertragung ins TV sorgen.

Die finanzielle Lage des Vereins sei sehr stabil, deshalb wurde beschlossen, auch im August 2015 wieder einen Renntag abzuhalten. Zum Ende der Veranstaltung ehrte Klaus Storck Paul Föcker für seine über 25-jährige Mitarbeit im Rennverein. Vor dem Renntag 2014 werden sich die Mitglieder erneut auf den Weg nach Dinslaken machen, um dort für ihre Veranstaltung zu werben.

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Beitrag von: Dominik Drepper
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