Relegation fällt ausFreitag, 12. Mai 2017

Spielen in der nächsten Saison nicht mehr für die HSG-Handballer: (von links) Christopher Kleibolt, Christian Nübel und Sven Gosheger. Foto: Tillmann

ASCHEBERG/DRENSTEINFURT Als Tabellensechster haben die Handballerinnen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt die Saison beendet. Ob dieser Platz zum Klassenerhalt reicht, steht noch nicht fest. Für alle Fälle sollte die Mannschaft von Trainer Heinz Huhnhold zunächst Entscheidungsspiele gegen die DJK SV Mauritz, den Meister der Kreisliga, absolvieren. Doch die Relegation fällt aus – zumindest vorerst.

„Wir müssen abwarten“, bestätigte Abteilungsleiterin Kathrin Mühlenbäumer auf Anfrage. Die HSG hofft, dass der TV Friesen Telgte in der Landesliga bleibt. Denn dann hält auch die Spielgemeinschaft die Klasse. Die Telgterinnen bestreiten von Sonntag an und bis zum 28. Mai eine Relegationsrunde. Daran nehmen die Teams teil, die in den vier Landesligen Drittletzter wurden. Das sind neben dem TV Friesen der SV Teutonia Riemke II, die DJK SG Bösperde und der VfL Schlangen. „Bestenfalls bleiben drei der vier Teams in der Landesliga. Das ist davon abhängig, wer von oben runterkommt“, erklärt Mühlenbäumer. Zwei Mannschaften der vier Landesliga-Staffeln geben ihr Startrecht für die kommende Saison wohl freiwillig ab.

Mühlenbäumer zeigt Verständnis für die Entscheidung, erst die Landesliga-Relegation auszurichten – auch wenn das komplizierte Prozedere Nerven koste. „Für uns ist das schlecht. Wir kommen aus dem Rhythmus. Wir müssen jetzt zusehen, Trainingspartner zu bekommen, um am Ball zu bleiben“, sagt sie. Sollte Telgte absteigen, steht für die HSG voraussichtlich am 30. Mai das erste Entscheidungsspiel an.

Männer, Bezirksliga 3: TV Friesen Telgte II – HSG Ascheberg/Drensteinfurt (Samstag, 16 Uhr). Bei den Herren ist die Entscheidung längst gefallen. Die erste Mannschaft wird die Saison als Tabellenachter oder -neunter abschließen und in die Kreisliga absteigen. Am letzten Spieltag geht‘s zum Zehnten. Telgtes Reserve verpasste den Klassenerhalt noch deutlicher. Für beide Teams geht es also um nichts mehr. Das Hinspiel gewann die HSG 27:20.

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Beitrag von: Matthias Kleineidam
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