Schulsozialarbeiterin Simone Minnemann mit Bürgermeister Paul Berlage (r.) und Gregor Stiefel. Foto Evering
DRENSTEINFURT Simone Minnemann heißt die neue Schulsozialarbeiterin für Drensteinfurt. Sie wird ihre Arbeit am 1. April beginnen und sich am heutigen Tag der offenen Tür für die neue Teamschule schon einmal der Öffentlichkeit vorstellen.
Minnemann ist Diplom-Sozialpädagogin, 36 Jahre alt und kommt aus Münster. An den weiterführenden Schulen soll sie in Zukunft als unterstützende sozialpädagogische Fachkraft agieren. Unter anderem gehören Konfliktberatung, Prävention und Berufsorientierung in ihr Tätigkeitsfeld. Die Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen und dabei auch schon die Grundschulen mit einzubinden, ist ihr ebenfalls wichtig. In den Aufbau der Sekundarschule wird sie von Anfang an involviert. Sie soll sich im Laufe der Zeit zu einer Art Vertrauensperson für Lehrer, Eltern und Schüler entwickeln.
„Wir sehen Frau Minnemann außerdem als Schnittstelle, um die Teamschule noch stärker mit den örtlichen Angeboten zu vernetzen“, erklärte Fachbereichsleiter Gregor Stiefel. Sie solle Brücken bauen zur städtischen Jugendarbeit, zu Unternehmen und Institutionen. „Auch die Teilnahme an den traditionellen Ferienfreizeiten kann ich mir gut vorstellen“, meinte Simone Minnemann, die solche früher selbst über viele Jahre geleitet hat.
Unbefristete Stelle
Auf die von der Stadt ausgeschriebene Stelle hatten sich mehr als 50 Bewerber – überwiegend weibliche – gemeldet. „Das hing wohl auch damit zusammen, dass wir diese als eine der wenigen Städte unbefristet ausgeschrieben hatten“, so Bürgermeister Paul Berlage.
Über das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes wird die Stelle zu 50 Prozent finanziert – aber nur für drei Jahre. „Doch wir wollen Schulsozialarbeiter auch über diesen Zeitraum hinaus in der Teamschule einsetzen“, erklärte Berlage. Im Konzept angedacht seien – je nach Bedarf und Schülerzahlen – insgesamt zwei bis drei dieser Fachkräfte.