Ingo Stude neuer SPD-ChefFreitag, 27. Januar 2012

Ingo Stude übernimmt den SPD-Vorsitz von Diana Geldermann. Foto Wiesrecker

DRENSTEINFURT Neuer Erster Vorsitzender der SPD Drensteinfurt ist Ingo Stude. Er wurde auf der Mitgliederversammlung am Donnerstag im Gasthaus Averdung zum Nachfolger von Diana Geldermann gewählt.

Nach Ruven Bickmeier, der Anfang 2011 sein Amt als Stellvertretender Vorsitzender umzugsbedingt aufgeben musste, verabschiedete sich auch die Vorsitzende Diana Geldermann Ende des vergangenen Jahres ins Rheinland. Ihr Amt übernimmt nun Ingo Stude, der zuvor als Stellvertretender Vorsitzender gewirkt hatte. Geldermann war zwei Jahre lang aktiv im Vorstand tätig und dankte den 16 anwesenden Mitgliedern für die gemeinsame „schöne Zeit“.

Neuer Stellvertretender Vorsitzender ist Martin Havers. Als Beisitzer werden in Zukunft Ulrich Klein, Jutta Schweda und Annette Mors die SPD unterstützen. Die Kasse prüfen Paul Wickern und Elmar Stracke, der Heinz Wibbeke ablöst. Im Amt des Schriftführers wurde Hartmut Becker bestätigt. Christiane Havers bleibt Kassiererin.

Teamschule ein "Segen"

In seinem Rückblick bescheinigte Ingo Stude der SPD bundesweit ein sehr gutes Jahr und lobte die Arbeit der rot-grünen Minderheitsregierung in NRW. In Drensteinfurt sei 2011 das Fracking ein wichtiges lokales Thema gewesen. „Wir haben uns sehr schnell klar gegen das Fracking positioniert“, so Stude. Des Weiteren bezeichnete er die Teamschule als einen „Segen für die Stadt“. Es sei gut, dass eingesehen worden sei, welche Chancen diese moderne Schulform biete.

Organisiert habe der SPD-Ortsverein Drensteinfurt im vergangenen Jahr zahlreiche Gesprächsangebote. Auch weiterhin sei es wichtig, die Gespräche mit den Bürgern zu suchen, resümierte der neue Vorsitzende.

Amt beschädigt

Bernhard Daldrup, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Warendorf, berichtete anschließend über aktuelle Themen aus der Bundes- und Landespolitik. Unter anderem ging er auf die Affäre um Christian Wulff ein. Der Bundespräsident beschädige sein Amt und damit Deutschland, urteilte Daldrup.

In Bezug auf die Landespolitik zog er eine positive Bilanz. Weiterhin betonte er die Bedeutung der Chancengleichheit. Bildung müsse gebührenfrei sein.
Im Anschluss an den Vortrag wurde Annette Mors für ihre langjährige Tätigkeit im Dienste der SPD ein Blumengeschenk überreicht.

Fügen Sie diesen Artikel zu den folgenden Social-Bookmarking-Diensten hinzu:
Delicious Facebook Twitter Google Kledy LinkArena Mister Wong MySpace OneView StudiVZ Webnews Yahoo Yigg
Beitrag von: Judith Wiesrecker
Zurück

Einen Kommentar schreiben



Bitte geben Sie die Buchstabenreihe im unteren Bild in das Textfeld über dem Absenden-Button ein.





Es sind noch keine Leserkommentare vorhanden, warum schreiben Sie nicht den ersten?