Ingenieur Klaus Eusterwiemann überreichte die Plakette an Architektin Anke Steinkamp und Bürgermeister Paul Berlage (v.l.). Foto pr
DRENSTEINFURT Sie sehen aus wie zu groß geratene Neonröhren. Doch das Innenleben ist ein ganz anderes. Die auf dem Dach des Umkleidegebäudes im Sportpark Erlfeld montierten Glasröhren produzieren kein Licht, sondern fangen es ein und wandeln es in Wärme um.
Wärme, für die es vor Ort dankbare Abnehmer gibt. Nicht nur die Fußballer, auch die Besucher des Freibades profitieren von der neuen Anlage, denn die Energie, die die 900 Röhren liefern, wird für die Heizung der Freibad- und der Sportlerräume sowie für das Erwärmen des Duschwassers genutzt. Steht darüber hinaus noch Energie zur Verfügung, wird diese in das Schwimmbecken geleitet. Mit der erzeugten Wärmemenge könnten auch pro Jahr 14 Häuser mit Warmwasser versorgt werden.
Maßnahmen wie diese leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Allein durch den Betrieb dieser Anlage werden jährlich rund 21586 Kilogramm CO2 eingespart. Häufig sieht man den Gebäuden ihre energetische Qualität von außen nicht an. Am Sportpark Erlfeld ist das nun anders: Die Plakette „Energiesparer NRW“ ziert neuerdings eine Wand.
Für alle sichtbar
Diplom-Ingenieur Klaus Eusterwiemann hat die Stadt Drensteinfurt bei der Durchführung der Maßnahme unterstützt und überreichte Bürgermeister Paul Berlage nun die Plakette. Durch diese wird jetzt auch nach außen sichtbar, dass hier ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird.
Das NRW-Wirtschaftsministerium hat in Zusammenarbeit mit der Energieagentur NRW und der Bezirksregierung Arnsberg die Aktion „Energiesparer NRW“ ins Leben gerufen. Auch die neue Rinkeroder Turnhalle darf sich mit der Plakette schmücken.