Sch√ľler werden UnternehmerFreitag, 01. Dezember 2017

Die Neuntkl√§ssler sind in das Projekt ‚ÄěSch√ľlerfirma‚Äú eingestiegen. Lehrer Maximilian Parwanow steht den Jungunternehmern beratend zur Seite. Foto Syffus

ASCHEBERG Keine Frage: Sie sind jung und dynamisch. Und obendrein haben die 13 angehenden Jungunternehmer sogar schon eine aussichtsreiche Geschäftsidee: Sie wollen mit „Upcycling“ Geld verdienen. Dazu wollen sie (scheinbar) nutzlose Waren günstig einkaufen, um sie gewinnbringend in neuwertige Produkte umzuwandeln.

Gute Voraussetzungen also, um ein Unternehmen zu starten. Gleichwohl fehlen der Schülerfirma der Profilschule noch ein paar elementare Dinge: ein Name, ein Logo – und nicht zuletzt Startkapital. Dies soll jetzt, so wie bei einer Aktiengesellschaft, durch die Ausgabe von 90 Anteilscheinen zu je zehn Euro generiert werden. Was letztlich mit dem (hoffentlich) erwirtschafteten Kapital geschieht, wird die Generalversammlung am Ende des Geschäfts-/Schuljahres entscheiden.

„Die Idee der Schülerfirma ist, dass wir an unserer Schule eine Werkstatt mit wirtschaftlichem Profil anbieten wollen“, berichtet Lehrer Maximilian Parwanow. Unterstützt werden die Jugendlichen durch Hilfestellungen des sogenannte „Junior Schülerfirmenprogramm“ des Instituts der deutschen Wirtschaft. „Ziel ist es, den Schülern die Mechanismen der Wirtschaft anhand einer Firmengründung nahe zu bringen. Dazu sollen sie eigene Produkte oder Dienstleistungen entwickeln und selbst vermarkten“, erläutert Parwanow.

Eigenverantwortlich

„In dem Spiel ,Start your Business‘ haben wir erst mal entdeckt, welche Bereiche für eine Firma notwendig sind“, berichtet Schülerin Lea Offermann. So beleuchteten die angehenden Geschäftsleute zunächst, welche Aufgaben Verwaltung, Marketing, Produktion, Vertrieb und Logistik im Einzelnen zufallen und wie diese Bereich miteinander verstrickt sind. Nun wollen die Neuntklässler eigenverantwortlich innerhalb des Teams Posten und Gehälter (maximal 25 Cent pro Stunde) vergeben. Dann müssen über Flohmärkte, ebay oder andere Quellen günstig (Roh-)Waren erworben und per Upcycling aufgewertet werden. Parallel dazu sind Marketing, Logistik und Verkauf zu organisieren.

Ihren ersten Auftritt hat die Schülerfirma übrigens beim Weihnachtsbasar in Herbern am 3. Dezember (Sonntag). Dann unterstützen die angehenden Jungunternehmer den Stand des Fördervereins und stellen gleichzeitig – als erste Marketingaktion – ihre Geschäftsidee öffentlich vor.

Wer die Schülerfirma durch den Kauf von Anteilscheinen im Wert von zehn Euro unterstützen möchte, kann sich ans Schulsekretariat, Tel. 02593/9299230, wenden.

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Beitrag von: Sigmar Syffus
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