Kunstrasenplatz ThemaMontag, 13. März 2017

Clemens Kuhn (BILD ÖFFNEN! 3.v.r.) und Michael Knicker (5.v.l.) stehen an der Spitze des Vorstands von Fortuna Walstedde. Foto: Beckmann

WALSTEDDE Auf die Realisierung dieses Projektes haben die Mitglieder von Fortuna Walstedde und viele andere Bürger, Gruppen und Institutionen aus dem Lambertusdorf hingearbeitet. In wenigen Monaten soll es ernst werden. Die Rede ist vom Bau eines Kunstrasenplatzes. Während der Jahreshauptversammlung des Sportvereins im Hotel Volking teilten der Vorstand und Bürgermeister Carsten Grawunder die neuesten Infos mit.

„Es geht nicht darum, einen neuen und modernen Kunstrasenplatz zu erhalten, weil Fortuna nach Drensteinfurt und Rinkerode einfach dran ist, sondern, weil dieser neue Platz eine absolute Notwendigkeit ist“, erklärte der 1. Vorsitzende Clemens Kuhn: „Wir gehören zu den wenigen Vereinen im Sportkreis Beckum, die keinen Kunstrasenplatz haben. Der Bau eines neuen Geläufs ist daher kein Luxus, sondern lange überfällig!“

„Der Bau eines neuen Geläufs ist kein Luxus.“

Mit dem Bau des künstlichen Grüns sind Konsequenzen verbunden. Zum einen soll der Rasenplatz in Zukunft von West nach Ost bespielt werden, zum anderen wird der geplante Kunstrasen, der die ungeliebte Asche ersetzt, in nordwestliche Richtung verschoben. Hinzu kommt noch eine Mittagsruhe an Sonn- und Feiertagen, die bereits in dieser Saison als „Zeichen des guten Willens“ (Kuhn) umgesetzt werde.

Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Realisierung auf 500 000 Euro. Der Eigenanteil der Fortuna liegt bei 23 Prozent. „Der momentane Stand auf unserem Kunstrasenkonto beträgt 55 000 Euro. Wir werden als Verein aber auch einige Arbeiten selbst durchführen“, gab Kuhn Auskunft. Der Bauantrag liegt dem Kreis Warendorf vor. „Ich denke, dass wir Ende April die Genehmigung bekommen werden“, verkündete Grawunder. Danach erfolge die sofortige Ausschreibung. „Ende Mai, Anfang Juni kann es losgehen“, ist er optimistisch. Die Bauzeit liege bei zirka acht Wochen. „Im Sommer werden wir uns bei der Einweihung des neuen Kunstrasens wiedersehen.“

Bei den Wahlen gab es kaum Veränderungen. So schenkten die rund 80 anwesenden Mitglieder dem 2. Vorsitzenden Michael Knicker weiterhin ihr Vertrauen. Auch Geschäftsführer Hermann Tiggemann wurde wiedergewählt. Franziska Homann behält ihren Posten als 2. Kassiererin. Carsten Stücke ist neuer Beisitzer, Robin Vinnenberg, Max Lepper und André Ahlemeier wurden wiedergewählt. Zudem wurden die drei Abteilungsleiter Michael Zeisler (Tischtennis), Annette Schlüter (Tennis) und Heike Siebert (Radsport) in ihren Ämtern bestätigt.

Im Bericht des Vorstandes teilte Kihn mit, dass die Fortunen die Rahmenvereinbarung zur Sicherung des Schutzauftrages zwischen dem Sportverein und dem Kreis Warendorf unterschrieben haben. „Es geht darum, einschlägig vorbestrafte Personen von unseren Kindern und Jugendlichen fernzuhalten und die Gefahr von Übergriffen zu minimieren“, erläuterte der Vorsitzende des 1026 Mitglieder starken Vereins.

Fügen Sie diesen Artikel zu den folgenden Social-Bookmarking-Diensten hinzu:
Delicious Facebook Twitter Google Kledy LinkArena Mister Wong MySpace OneView StudiVZ Webnews Yahoo Yigg
Beitrag von: Simon Beckmann
Zurück

Einen Kommentar schreiben



Bitte geben Sie die Buchstabenreihe im unteren Bild in das Textfeld über dem Absenden-Button ein.





Es sind noch keine Leserkommentare vorhanden, warum schreiben Sie nicht den ersten?
Dreingau Zeitung - Kunstrasenplatz Thema