Fauxpas mit Folgen?Montag, 25. September 2017

Die erste Herrenmannschaft der SG-Volleyballer um Spielertrainer Raphael Klaes (vorne) startete mit einem 3:0-Sieg. Foto: Verein

SENDENHORST Die Teams der SG-Volleyballabteilung starteten in die langersehnte Saison 2017/18. Direkt am 1. Spieltag gab es einen Höhepunkt, denn die neu zusammengesetzten Damenmannschaften spielten in heimischer Halle gegeneinander. Ein Fauxpas könnte böse Folgen haben.

Die Favoritenrolle hatte die erste Mannschaft inne, die zweite sich im Vorfeld aber angriffslustig gezeigt. Gleich im ersten Satz stellte die Bezirksklasse-Truppe von Trainer Stefan Schubert allerdings klar, dass sie nur die drei Punkte im Sinn hatte (25:6). Im zweiten Durchgang kam die zweite Mannschaft etwas besser in Tritt und zeigte gute Aktionen, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. Allerdings hatte sie gegen die körperlich überlegenen Gegnerinnen aus dem eigenen Verein keine Chance und verlor 25:13. Auch der dritte Satz ging an die erste Mannschaft (25:16), in der einige Rückkehrerinnen spielten, die in der Saison 2010/11 für Sendenhorst in der Verbandsliga aufliefen.

„Wir wussten, dass es schwer werden würde. Im ersten Satz haben wir etwas geschlafen, danach besser aufgespielt“, resümierte Andreas Sentker, Coach der zweiten Mannschaft. Letztendlich war es ein klarer Sieg für die erste Mannschaft, wenn da nicht eine Formalie gewesen wäre. Denn nach dem Spiel fiel auf, dass eine Akteurin der ersten Mannschaft nicht auf dem Spielbogen eingetragen war, was im Nachhinein höchstwahrscheinlich dazu führen wird, dass die zweite Mannschaft um Kapitänin und Zuspielerin Emily Koziol die drei Punkte auf ihrem Konto verbucht. „Ich bin echt sauer auf mich, so was ist mir noch nie passiert. Die Mädels haben super gespielt und durch so einen doofen Fehler von mir geben wir drei Punkte ab“, sagte ein sichtlich geknickter Schubert. Das einzig Positive: Die Punkte würden in der Abteilung bleiben.

Die erste Herrenmannschaft, aufgestellt als Spielgemeinschaft mit dem SC DJK Everswinkel, musste in der Bezirksliga 13 gegen den SC Hörstel spielen. Ein Gegner, den das Team um Kapitän Jörg Jestädt vergangene Saison schon kennengelernt hatte. Somit stellten sich alle auf ein enges Duell ein. Der Gegner war allerdings nur mit sechs Spielern angereist, außerdem hatte es einen großen Umbruch in Hörstel gegeben.

Im ersten Pflichtspiel brauchte die SG etwas, um in Schwung zu kommen. Satz eins entschied sie aber klar mit 25:16 für sich. Mit zwölf Spielern nach Gronau gefahren, konnte munter durchgewechselt werden, um allen Spielpraxis zu ermöglichen. Der zweite Durchgang war noch deutlicher als der erste (25:7). Auch in Satz drei wurde die Aufstellung noch mal verändert (25:15). „Es war nicht das, was wir können. Wir waren teilweise unkonzentriert, allerdings wurde uns der Gegner zu keinem Zeitpunkt gefährlich. Wir hatten alles im Griff“, analysierte Spielertrainer Raphael Klaes.

Die zweite Mannschaft und das dritte Team der Damen starten erst am kommenden Wochenende.

Fügen Sie diesen Artikel zu den folgenden Social-Bookmarking-Diensten hinzu:
Delicious Facebook Twitter Google Kledy LinkArena Mister Wong MySpace OneView StudiVZ Webnews Yahoo Yigg
Beitrag von: Dreingau Zeitung
Zurück

Einen Kommentar schreiben



Bitte geben Sie die Buchstabenreihe im unteren Bild in das Textfeld über dem Absenden-Button ein.





Es sind noch keine Leserkommentare vorhanden, warum schreiben Sie nicht den ersten?
Dreingau Zeitung - Fauxpas mit Folgen?