Kein Spielplatz für HundeDonnerstag, 26. Januar 2012

Für Hunde gibt es in Sendenhorst ausreichend Freiflächen zum Toben. Foto pr

SENDENHORST Noch ehe der erste Hund über das Gelände geflitzt ist, ist das Aus für den von einer Interessengemeinschaft gewünschten Hundespielplatz schon besiegelt. Gegen die Stimmen der SPD hat der Ausschuss für Stadtentwicklung die Verwaltungsvorlage abgelehnt.

Bereits 2009 war durch eine gut 20-köpfige Initiative die Einrichtung eines Hundespielplatzes angeregt worden. Im November 2011 hat dann die SPD-Fraktion beantragt, das Projekt nun voranzubringen und ein Gelände im südlichen Bereich des Industrieweges auf Eignung zu prüfen. Nach Gesprächen der Verwaltung mit den Initiatoren, die sich nicht als Verein verstehen und auch nicht so organisieren möchten, wurde dieses Gelände nunmehr den Ausschussmitgliedern als beste Lösung vorgestellt.

Doch die Politiker wandten sich mit Ausnahme der SPD dagegen. Es könne nicht angehen, dass die Allgemeinheit für einen solchen Hundefreilauf einstehe, während gerade in den Außenbereichen genügend Freiflächen zur Verfügung stünden. Ludger Breul (CDU): „Es ist nicht Aufgabe der Stadt, einen Hundespielplatz anzubieten.“ Sein Vorschlag: Die Interessenten könnten sich einem Verein anschließen oder einen gründen, um in Eigeninitiative und auf eigene Kosten einen solchen Platz einzurichten.

Gewisser Charme

Ralf Kaldewey (SPD) zeigte sich als Befürworter des Vorhabens enttäuscht. Er selbst sehe durchaus den Bedarf für einen solchen Platz.

Wolfgang Huth von der Stadtverwaltung erkannte in dem Vorhaben schon „einen gewissen Charme“. Letztlich jedoch räumte auch er ein, dass Hundebesitzer in Sendenhorst genügend Raum hätten, ihre Vierbeiner von der Leine zu lassen.

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Beitrag von: Jürgen Otto
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