DRENSTEINFURT Mit den Unfallhäufungsstellen befasste sich jetzt die für den Kreis Warendorf zuständige Unfallkommission. Das erfreuliche Ergebnis: Im Vorjahr konnten 17 Stellen durch erfolgreiche Maßnahmen ausgeräumt werden – unter anderem die auf der L585 zwischen Drensteinfurt und Albersloh.
Polizei, Straßenverkehrsbehörden und Straßenbaubehörden arbeiten in der Unfallkommission fachübergreifend zusammen. Punkte, an denen Unfallhäufungen festgestellt worden sind, sollen gezielt entschärft werden. Um dieses Ziel zu erreichen, beobachtet die Unfallkommission das Verkehrsgeschehen, wertet es aus und beschließt Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
In der Sitzung für das Jahr 2011 waren insgesamt 25 aktuelle Unfallhäufungsstellen im gesamten Kreisgebiet zu behandeln. Hinzu kamen noch 18 Stellen, die keine aktuellen Unfallhäufungsstellen mehr sind. Sie wurden aber erneut betrachtet, um zu sehen, wie sich die im Vorjahr beschlossenen Maßnahmen ausgewirkt haben.
Arbeit abgeschlossen
An den 17 Stellen, die von der Liste der Unfallkommission gestrichen werden konnten, wird nach den durchgeführten Maßnahmen kein akutes Problem mehr gesehen. Damit ist an diesen Stellen die Arbeit der Kommission abgeschlossen. In der Bauerschaft Natorp ist die enge Kurve durch eine Tempo-50-Zone entschärft worden. Hier wurde in den vergangenen Monaten zudem häufiger die Geschwindigkeit von der Polizei kontrolliert.
17 Stellen werden bis zur nächsten Sitzung für das Jahr 2012 weiter beobachtet, ob die Lage sich durch die beschlossenen und zum Teil bereits umgesetzten Maßnahmen verbessert. Dazu gehören auch fünf Bereiche in Drensteinfurt: zwei Stellen auf der L851 zwischen Drensteinfurt und Sendenhorst, die Kreuzung L671/K21 bei Mersch, die Kreuzung B63/L671/K5 in der Walstedder Bauerschaft Herrenstein sowie die K21 (Adenauer-/Schützenstraße) in der Stadtmitte Stewwerts.