RINKERODE Federboas, bunte Perücken und Luftschlangen, wohin man schaute. Dazu tönte „Am Rosenmontag bin ich geboren“ aus den Lautsprechern. Und die 140 anwesenden Damen schunkelten munter mit. Keine Frage: Im Golddorf war am Donnerstag Karneval angesagt. Die kfd Rinkerode hatte zur Altweiberfete ins Pfarrzentrum eingeladen.
Nur zwei Herren durften sich dem bunten Treiben anschließen: Präses Pastor em. Clemens Röer und Hermann Franke, der für die Musik sorgte. Pünktlich um 9.11 Uhr starteten die Frauen mit einem schmackhaften Sektfrühstück, das der Vorstand vorbereitet hatte. „Das haben wir jetzt das dritte Mal so gemacht, und es wird wirklich gut angenommen“, sagte Elisabeth Walbaum vom Vorstandsteam. Bei frischen Brötchen, Frikadellen, Eiern und Mett stimmten sich die Gäste auf das bunte Programm ein, das da noch folgen sollte.
Lange Nasen
Und natürlich hatten die Frauen keine Kosten und Mühen gescheut, sich dem Anlass entsprechend herzurichten: Sträflinge, fiese Hexen mit langen Nasen und Indianer waren da zu bestaunen. Eine Gruppe hatte sich gar einheitlich als „Die sieben Zwerge“ zurechtgemacht.
Den Auftakt machten anschließend die Steppkes vom Kindergarten St. Pankratius. Ähnlich bunt verkleidet wie die Erwachsenen sorgten sie mit einem Lied und einem extra einstudierten Tanz für viele lächelnde Gesichter.
"Rinkerode, helau!"
Mit Sketchen, zwei Büttenreden, einigen Liedvorträgen und Tänzen nahm der Morgen seinen Lauf. Den Abschluss des Programms bildete ein Hexentanz. Und zwischendurch wurde geklönt und geschunkelt, ganz wie es sich für eine Altweiberfete gehört. Das dreifache „Rinkerode, helau!“ konnte man noch draußen auf der Straße vernehmen.
Der harte Kern der Damentruppe saß dann noch am Nachmittag im Pfarrzentrum zusammen, schließlich wollten die Reste des umfangreichen Büfetts auch noch vernichtet werden.