Nie ganz alleineSonntag, 26. Februar 2017

Ein roter Knopf, der Leben retten kann: Die Caritas informiert zum Thema „Hausnotruf“. Foto: Initiative Hausnotruf

DRENSTEINFURT Der „Fall“ der alten Dame war für den Pflegedienst fast ein Klassiker: Als die 82-Jährige in der Nacht zur Toilette wollte, setzte eine spontane Schwäche ein. Sie stürzte, kam nicht mehr auf die Beine – und drückte den roten Knopf an ihrer Kette.

Das Signal ging sofort an die Notrufzentrale, die augenblicklich eine der 24 Stunden erreichbaren Fachkräfte der Caritas per Handy alarmierte. Die machte sich mit dem hinterlegten Wohnungsschlüssel sofort auf den Weg, half der Seniorin und bewahrte sie davor, die Nacht auf dem Fußboden verbringen zu müssen.

Ein typischer Fall, den die Caritas jetzt zum Anlass für eine Beratung zum Thema „Hausnotruf“ nimmt, die am Mittwoch, 1. März, von 16 bis 17 Uhr im Caritas-Punkt (Kirchplatz 1) stattfindet.

In vertrauter Umgebung

Eine Vielzahl an Patienten vertraut derzeit in Drensteinfurt und Sendenhorst auf die einfach zu bedienende und doch wirkungsvolle Technik des roten Knopfes. Sie alle sind eingeschränkt: durch Alter, eine Behinderung oder Erkrankung. Dennoch wollen sie weiter dort leben, wo sie sich wohl fühlen: daheim, in vertrauter Umgebung. Für den Notfall aber wünschen sie sich das Gefühl von Sicherheit – gegeben durch den Hausnotruf, der ihnen diese Sicherheit bietet, 24 Stunden am Tag.

„Dieser kleine rote Knopf war ein Segen für mich“: Die Bemerkung der damals geretteten alten Dame ist für Birgit Wonnemann, Pflegedienstleitung der Caritas-Sozialstation St. Elisabeth, richtungweisend. Denn immer mehr ältere Menschen wollen trotz Einschränkungen ihr Zuhause eben nicht aufgeben. Dieser Entwicklung kommt die Beratung am 1. März im Caritas-Punkt entgegen.

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Beitrag von: Dreingau Zeitung
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