Namhafte JockeysSonntag, 26. Juli 2015

Der Renntag findet am 16. August statt. Foto (A): M. Wiesrecker

DRENSTEINFURT 120 Rennpferde, namhafte Jockeys, originelle Hüte – der Renntag soll am Sonntag, 16. August, wieder Tausende Besucher in die Wersestadt locken. Es sind noch gut drei Wochen bis zum Riesen-Event im Erlfeld. Die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen, das Programm steht.

Ab 11 Uhr lädt der Rennverein Drensteinfurt zum Früschoppen ein. Das erste der zwölf Trabrennen startet um 14 Uhr. Erwartet werden rund 40 Fahrer aus Norddeutschland, Berlin, Bayern und den Niederlanden, unter ihnen Ralf Oppoli und „Manni“ Walter. „Wir werden die Felder voll bekommen und mit jeweils zehn Pferden starten“, sagt Vereinspräsident Klaus Storck. Weiterhin wird es wieder ein Trabreiten sowie ein Gästefahren geben. Bei Letzterem treten Fahrer gegeneinander an, die einmal eine Amateur- oder Profilizenz besessen haben – darunter Titelverteidiger Klaus Hennemann aus Sendenhorst.

Erstmals können Besucher Viererwetten abschließen, also auf den Einlauf der ersten vier Pferde tippen. „,Vierer‘ versprechen ganz hohe Quoten, weil die schwer zu treffen sind“, erklärt Storck. Wie gewohnt gibt es dazu Siegwette, Platzwette, Zweierwette und Dreierwette. Die Sieg- und Platzwetten können auch angesagt werden, ein Wettschein muss nicht unbedingt ausgefüllt werden. Beim richtigen Ausfüllen hilft ein Infostand.

Wieder aufgelegt wird in diesem Jahr der Fahrer-Cup, eine Punktewertung für Fahrer. Damit können sie nach einem Punktesystem Geldpreise gewinnen. „Der Verein will damit den Fahrern einen Anreiz geben, viele Pferde mitzubringen.“

Neben den Rennen wird es wieder ein Rahmenprogramm geben. Allen voran der Hutwettbewerb: Im vergangenen Jahr musste die Jury aus 42 Designs die elegantesten und kreativsten Hüte aussuchen. Für junge Besucher gibt es unter anderem Kinderschminken. Bei der Tombola winkt als Gewinn eine Reise sowie ein iPad. Und an der Kuchentheke speisen die Besucher für den guten Zweck. Wie der Kuchenstand, wird auch der Rest der Veranstaltung von ehrenamtlichen Helfern getragen. Die größe Vorarbeit ist bereits getan: Die Totalisatorgenehmigung ist eingetroffen, der Radiospot vom Profi besprochen, die Rennleitung und das Kassenpersonal sind bestellt, und der Startwagen hat seine Inspektion hinter sich.

Trainingspause

Der Vorstand des Rennvereins war kürzlich in den Niederlanden auf Werbetour. Klaus Storck, Paul Fels und Detlef Orth besuchten das Aushängeschild des Stalls Drensteinfurt. Der Wallach „Secret Boy“ befindet sich gerade in der Traingspause in Oranjewoud nahe der Trabrennbahn von Wolvega. Er soll erst im Herbst neu durchstarten. „Hat er sich auch verdient, denn der Wallach hat in den vergangenen Monaten viel getan, vier Rennen gewonnen und sich das holländische Winterchampionat an die Fahnen geheftet“, so Orth, Sportlicher Leiter des Rennvereins. Dafür verschaffte sich der Vorstand aktuelle Trainingseindrücke von „Casanova d’Amour“. Der dreijährige Neuerwerb drehte mit Trainer Appie Bosscha einige Trainingsrunden auf der 900 Meter großen Bahn, „machte seine Sache richtig gut, wird aber noch einige Wochen benötigen, um in die Fußstapfen von ,Secret Boy‘ zu treten“, so Orth.

Der Vorstand reiste auch zu den Grasbahnrennen nach Joure, die dem Renntag in Drensteinfurt ähneln. Dort beschlossen Vorstandmitglieder beider Vereine eine Partnerschaft: Es wird 2016 einen gemeinsamen Amateurfahrer-Vergleichskampf geben mit einem Lauf im holländischen Joure und einem in Drensteinfurt.

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Beitrag von: Dreingau Zeitung / Judith Wiesrecker
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