Hürden genommenSonntag, 19. März 2017

Das ehemalige Hotel zur Post soll umgebaut werden. Foto (A) Schneider

DRENSTEINFURT Gleich drei große Baumaßnahmen werden bald in der Drensteinfurter Innenstadt in Angriff genommen.

Wo heute das Hotel-Restaurant Rodeo steht, soll ein Wohn- und Geschäftshaus errichtet werden. Das Hotel zur Post soll künftig als Tagespflegeeinrichtung genutzt werden. Und am Marktplatz wird das Grundstück „Markt 2“ bebaut.

Beim Kreis Warendorf ist ein Bauantrag für ein Wohn- und Geschäftshaus „Markt 2“ mit sechs Wohneinheiten eingegangen. Darüber hat das Bauamt des Kreises Bürgermeister Carsten Grawunder Ende Januar informiert und gleichzeitig um die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens gebeten. Das ist mit Schreiben vom 1. März geschehen.

Auch der Umbau des ehemaligen Hotels zur Post wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Nachdem Architekt Wolfgang Döring die Pläne vorgestellt hatte, erteilte der Bauausschuss das gemeindliche Einvernehmen.

Kreispflegekonferenz

Breite Zustimmung für eben dieses Projekt gab es jüngst auch in der Kreispflegekonferenz in Warendorf, wo die vier Initiatoren – Dr. Birgit Salomon und Elke Willecke von der Marga-Kamphus-Stiftung sowie Johanna Stebel und Barbara Kuhlwilm als Privatpersonen – das Konzept inhaltlich vorgestellt haben.

„Die Zustimmung der Kreispflegekonferenz ist Voraussetzung, das Projekt weiter verfolgen zu können“, erklärt Kuhlwilm im DZ-Gespräch. Die nächste Hürde ist also genommen, nun werden weitere Anträge an Denkmalbehörde, Landschaftsverband und Krankenkassen auf den Weg gebracht.

Direkt gegenüber der Kirche sollen in diesem Sommer zwölf Tagespflegeplätze für Menschen mit Demenz- und Alterserkrankungen entstehen. „Die Gestaltung der Räume erinnert an ein häusliches Umfeld mit Wohnzimmer, Küche, Bad und Ruheraum“, teilen die Initiatoren mit, die zusammen auf Jahrzehnte an Erfahrung in der Pflege und Betreuung zurückblicken können. „Der Gast ist in die Abläufe einbezogen und beteiligt sich, je nach seinen Möglichkeiten, an den Tätigkeiten wie Kochen oder Spülen.“ Förderangebote wie Bewegungstherapie, motorisches oder Gedächtnis-Training werden von ausgebildeten Fachkräften durchgeführt.

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Beitrag von: Dreingau Zeitung / Nicole Evering
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