„Ein treues Publikum“Mittwoch, 15. Februar 2017

Zum Jubiläum hat Heinz Hofmann seinen alten DRK-Mitgliedsausweis hervorgekramt. Foto Moritz

RINKERODE Seit fast 50 Jahren engagiert sich Heinz Hofmann bei DRK-Blutspendeterminen.

Am 3. März 1967 trat Hofmann dem DRK bei und ist seitdem für den Blutspendedienst im Einsatz. Er gehört zu den aktuell 22 Aktiven des DRK-Ortsvereins Rinkerode, der die Blutspendetermine in der Stadt Drensteinfurt organisiert. „Empfang, Betreuung und Verpflegung“, nennt Hofmann die Aufgabenbereiche der Ehrenamtlichen. „Jeder Spender kommt freiwillig. Also soll er sich willkommen fühlen.“

Während die Ärzte und hauptamtlichen Mitarbeiter etwa zwei Stunden vor Beginn einer Aktion aus Münster anreisen, die Liegen und das Laborequipment aufbauen, bereiten die Rinkeroder Ehrenamtlichen die Verpflegungsstation vor. Auch sie bringen die benötigten Dinge wie Geschirr, Besteck, Servietten und eine Kaffeemaschine selbst mit. Zuvor haben sie bereits Lebensmittel eingekauft. „Das können auch schon mal 300 Brötchen sein“, so Hofmann. Dabei lege der Ortsverein Wert darauf, möglichst bei Händlern vor Ort zu kaufen. Um die Zubereitung kümmert sich das sechsköpfige Team um Küchenchefin Gisela Staljan.

Erklärung des Ablaufs

Bürgern, die das erste Mal zur Blutspende kommen, erklärt Hofmann auch gerne die Abläufe. An der ersten Station erfolgt die Erfassung der persönlichen Daten. Dann geht es zum Arztgespräch. An der dritten Station, dem Labortisch, werden die Temperatur und die Konzentration des roten Blutfarbstoffs des Spenders gemessen. Nur wenn die Werte okay sind, darf Blut gespendet werden. Nach der „guten Tat“ erfolgt eine Ruhephase, bevor es zum Schluss an die Verpflegungsstation geht.

Und was motiviert den pensionierten Mathe- und Physiklehrer, auch nach 50 Jahren Ehrenamt noch mit so viel Herzblut dabei zu sein? Zum einen, dass er selbst erlebt hat, wie eine Bluttransfusion Palliativpatienten vorübergehend zu mehr Wohlbefinden verhelfen könne. Zum anderen sei es die persönliche Atmosphäre bei den Terminen, sagt Hofmann. Besonders in seinem Heimatort gebe es eine hohe Spendenbereitschaft, „ein treues Publikum“.

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Beitrag von: Birte Moritz
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