„Wies‘n-Gaudi“ in WalsteddeMontag, 13. Februar 2012

Mit ihren „Wies‘n“-Outfits eroberten sich diese Damen und Herren den ersten Platz bei der Kostümprämierung. Foto Wiesrecker

WALSTEDDE „Wies‘n-Gaudi“ mitten im Winter – das gibt es nur bei den Walstedder Jecken. Zwischen Dirndl, Lederhosen und Bierkrügen veranstalteten Bürgerschützen und Fortunen eine rauschende Feier und machten dem Münchner Oktoberfest ernsthafte Konkurrenz.

Zum siebten Mal hatten beide Vereine die Organisation gemeinsam in die Hand genommen und eine Party der Extraklasse veranstaltet.

Rund 500 Karnevalisten feierten am Samstag mit und sorgten für ausgelassene Partystimmung im beheizten Festzelt. Kaum jemand kam ohne Verkleidung, und so füllten Männer und Frauen in bayrischen Trachten, aber auch gefleckte Kühe und lebendige Maß Bier das Zelt.

Unerlässliche Utensilien

Den Traum von der „Wies‘n-Gaudi“ im Lambertusdorf hatte sich das Königspaar Frank I. Schroth und Petra Kasischke erfüllt, die gemeinsam mit ihrem Hofstaat als Vertreter der Münchner Oktoberfestzelte Löwenrevier, Paulaner und Hippodrom Einzug hielten. Zu Klängen des Spielmannszuges kamen die bunt gekleideten Jecken auf die Bühne, wo sie dem „Wies‘n-Königspaar“ drei Utensilien überreichten, die auf einem waschechten Oktoberfest unerlässlich sind: Hahn, Bierfass und Hammer. Mit der ersten abgezapften Maß gab König Frank I. den Startschuss für das Fest.

Mit dem Einzug des Elferrates, bestehend aus Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, der Landjugend, der Fortuna, des Spielmannszuges, des Bürgerschützenvereins und des Landwirtschaftlichen Ortsvereins, begann das Fest. Sitzungspräsident Markus Bachtrop übernahm wie in den vergangenen Jahren gemeinsam mit Martin Averkamp die Moderation.

Zahlreiche Walstedder Vereine hatten einen bunten Mix aus Comedy, musikalischer Unterhaltung und Tanzeinlagen zusammengestellt. So beeindruckten die Mädels der Fortuna-Tanzgruppe „Skills 2 Move“ mit energiegeladenen Hip-Hop-Choreografien, während die KLJB mit einem originellen Theaterstück auf sich aufmerksam machte.

Ein Ständchen

König Frank I. nutzte die Chance, das Publikum mit einem eigenen Ständchen zu beglücken. Dem König gebührte zudem eine weitere Ehre: So ernannten in Averkamp und Bachtrop zum Ersten Kappenfest-Beauftragten beider Vereine.

Die traditionelle Kostümprämierung komplettierte die Party. Für die beste Gruppenkostümierung erhielten die „Wies‘n“ einen Gutschein für eine Brennereibesichtigung. Die ganz in Grün gewandeten und mit bunten Blümchen bestickten Damen und Herren hatten die Besucher mit ihrer originellen Verkleidung überzeugt. Als beste Einzelverkleidung bekamen die beiden als lebendige Maß Bier erschienenen Frauen einen Kinogutschein.

Fügen Sie diesen Artikel zu den folgenden Social-Bookmarking-Diensten hinzu:
Delicious Facebook Twitter Google Kledy LinkArena Mister Wong MySpace OneView StudiVZ Webnews Yahoo Yigg
Beitrag von: Judith Wiesrecker
Zurück

Einen Kommentar schreiben



Bitte geben Sie die Buchstabenreihe im unteren Bild in das Textfeld über dem Absenden-Button ein.





Es sind noch keine Leserkommentare vorhanden, warum schreiben Sie nicht den ersten?