Bürger können helfenDonnerstag, 04. Mai 2017

Simone Heimken will die Bemühungen des Vereins auch in Drensteinfurt bekannter machen. Foto Evering

DRENSTEINFURT Überall auf der Welt gibt es Kinder, denen es nicht so gut geht. Die keine Eltern haben, zu wenig zu essen, keine Schulbildung und kaum Aussichten auf ein besseres Leben. Man kann leider nicht allen helfen. Aber man kann irgendwo anfangen.

Das hat sich eine Gruppe aus Nottuln gedacht und Anfang des Jahres den Verein „Ein Lächeln für Togo“ ins Leben gerufen. Auch Simone Heimken aus Drensteinfurt ist Mitglied und derzeit damit beschäftigt, das Projekt in der Region bekannter zu machen.

Die Studentin Julia Laakmann hat 2016 ein sechswöchiges Praktikum im Waisenkinderdorf Yovokope absolviert. „Die zum Teil erbärmlichen Zustände dort haben sie animiert, den Kindern vor Ort dauerhaft zu helfen“, erzählt Simone Heimken. Mit Hilfe von Julias Vater Hubert Laakmann, der in Nottuln die Spedition Giesker-Laakmann betreibt, und sieben weiteren Gründungsmitgliedern wurde der Verein aus der Taufe gehoben, um den Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen.

Container steht bereit

Im März ist ein erster großer Container voller Sachspenden Richtung Afrika verschifft worden. Ein zweiter steht bereit und soll nun befüllt werden. Und hier kommen die Drensteinfurter Bürger ins Spiel. Simone Heimken hat große Spendenboxen in drei Geschäften aufgestellt: bei Schreibwaren Homann (Markt 1), bei Augenoptik Heiland (Wagenfeldstraße 17) und bei Werkers Welt (Konrad-Adenauer-Straße 17). Diese können allerhand Sachspenden aufnehmen. „Wir benötigen Schreibutensilien für die Schule, Stoffe für die Schneiderei, Brillen, Kleidung und kleine Werkzeuge für die Feldarbeit“, zählt Simone Heimken auf. Dabei müssen die Spenden nicht unbedingt neu sein; auch ausgediente, aber noch einigermaßen gut erhaltene Sachen dürfen gerne in die Boxen wandern, die noch mehrere Wochen in den Geschäften stehen werden.

Die Aktion stieß bei den Kaufleuten sogleich auf offene Ohren. „Ich persönlich engagiere mich bei diesem Projekt, weil ich genau weiß, dass jede Spende auch tatsächlich ankommt“, betont Heimken. Da alle Mitglieder ehrenamtlich tätig sind, versanden keine Gelder in undurchsichtigen Verwaltungsstrukturen.

Stand mit Losverkauf

Auch beim „Summer Feeling“ am kommenden Wochenende, 6./7. Mai, wird der Verein „Ein Lächeln für Togo“ mit einem Stand präsent sein. Auf der Wagenfeldstraße in Höhe der „BioInsel“ informieren Heimken und ihre Mitstreiter über das Projekt und möchten auch neue Mitglieder gewinnen. „Denn schon mit einem monatlichen Beitrag von 20 Euro kann ein Kind komplett versorgt werden“, weiß Heimken. „Beim ‚Summer Feeling‘ bieten wir außerdem Popcorn an und verkaufen Lose“, erzählt Heimken weiter. 500 Stück gibt es insgesamt – und einen Hauptgewinn: einen Strandkorb, gesponsert von der Firma Gartenmöbel & Ambiente in Lüdinghausen. Der Gewinner wird am Sonntag, 7. Mai, um 17 Uhr gezogen.

Spendenkonto: Sparkasse Westmünsterland, IBAN DE96 4015 4530 0038 4637 74, BIC WELADE3WXXX

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Beitrag von: Nicole Evering
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