DRENSTEINFURT Sie sehen aus wie zu groß geratene Neonröhren. Doch das Innenleben ist ein ganz anderes. Die auf dem Dach des Umkleidegebäudes im Sportpark Erlfeld montierten Glasröhren produzieren kein Licht, sondern fangen es ein und wandeln es in Wärme um. Wärme, für die es vor Ort dankbare Abnehmer gibt. Nicht nur die Fußballer, auch die Besucher des Freibades profitieren von der neuen Anlage, denn die Energie, die die 900 Röhren liefern, wird für die Heizung der Freibad- und der Sportlerräume sowie für das Erwärmen des Duschwassers genutzt. Steht darüber hinaus noch Energie zur Verfügung, wird diese in das Schwimmbecken geleitet.…
DRENSTEINFURT „Alaaf und Helau“ hieß es am Samstagabend im Stewwerter Karnevalszelt. Zahlreiche Jecken hatten in bunten Kostümen den Weg ins Erlfeld gefunden, wo der Junggesellen-Carneval-Club (JCC) seine 41. Prunksitzung feierte. Als die Uhr 19.11 Uhr zeigte, liefen die Funkenmariechen mit dem Prinzenpaar Sven Reining und Julia Zielke ein und eröffneten den närrischen Abend. Es folgte der Spielmannszug Grün-Weiß. Mit einem dreifachen „Helau!“ begrüßte Sven Reining die zahlreichen Karnevalisten. Dann übernahm JCC-Präsident Michael Knispel das Wort und wünschte den rund 400 Anwesenden einen „feucht-fröhlichen-Abend“. Fest ins Programm des JCC involviert ist die Tanzgarde der Aaseenixen. In prachtvollen, glitzernden Kostümen betraten die…
DRENSTEINFURT Ingo Stude hat einen steilen Aufstieg hinter sich. Erst 2010 ist er der Drensteinfurter SPD beigetreten, Anfang 2011 übernahm er das Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden. Auf der Mitgliederversammlung am 26. Januar wurde der 43-Jährige dann zum Nachfolger von Diana Geldermann gewählt. Im Interview mit DZ-Redakteurin Nicole Evering bezieht Ingo Stude Stellung zur Sekundarschule, benennt seine Stärken und verrät, welchen Job er sich für seinen Sohn vorstellen könnte. Herr Stude, innerhalb von nur drei Jahren hat die SPD Drensteinfurt nun den dritten Vorsitzenden. Hat das Unruhe in die Partei gebracht? Ingo Stude: Eigentlich gar nicht. Wir hatten uns ein bisschen…
RINKERODE Federboas, bunte Perücken und Luftschlangen, wohin man schaute. Dazu tönte „Am Rosenmontag bin ich geboren“ aus den Lautsprechern. Und die 140 anwesenden Damen schunkelten munter mit. Keine Frage: Im Golddorf war am Donnerstag Karneval angesagt. Die kfd Rinkerode hatte zur Altweiberfete ins Pfarrzentrum eingeladen. Nur zwei Herren durften sich dem bunten Treiben anschließen: Präses Pastor em. Clemens Röer und Hermann Franke, der für die Musik sorgte. Pünktlich um 9.11 Uhr starteten die Frauen mit einem schmackhaften Sektfrühstück, das der Vorstand vorbereitet hatte. „Das haben wir jetzt das dritte Mal so gemacht, und es wird wirklich gut angenommen“, sagte Elisabeth…
RINKERODE/ALBERSLOH Der Kreis Warendorf hat rund 280000 Einwohner – und nun auch wieder 28 Bezirksbeamte. Die Vakanz in Rinkerode und Albersloh nach der Versetzung von Rudi Terberl hat ein Ende. Neuer „Dorfsheriff“ ist Polizeihauptkommissar Alfons Lakenbrink, der den Dienst vor Ort seit Oktober 2011 schon übergangsweise übernommen hat. Offiziell vorgestellt wurde Lakenbrink gestern in der Polizeiwache Ahlen – quasi auf „neutralem“ Boden, da der neue Bezirksbeamte ja gemeindeübergreifend tätig ist. Im Kreis Warendorf ist diese Regelung für die beiden Ortsteile übrigens einzigartig. Neben Landrat Dr. Olaf Gericke war auch Drensteinfurts Bürgermeister Paul Berlage zum Termin erschienen, sein Sendenhorster Pendant war…
RINKERODE In der Grundschule soll an diesem Montag während der ersten beiden Schulstunden eigentlich ganz normaler Unterricht stattfinden. „Warum auch nicht?“, fragt sich an dieser Stelle bestimmt manch einer, aber im Golddorf laufen die Uhren eben schneller als andernorts. Während der Durchschnittsnarr sein Karnevalskostüm erst am Rosenmontag aus dem Schrank holt, feiern die Rinkeroder Jecken schon eine Woche zuvor, am „Ziegenbocksmontag“, die heißgeliebte fünfte Jahreszeit. Schon in den frühen Morgenstunden haben sich zwölf Mitglieder der Rinkeroder Karnevals-Gesellschaft („RiKaGe“) und des Vereins „Narren unter sich“ auf ihrem liebevoll gestalteten Umzugswagen auf den Weg gemacht. Die kleinsten Bürger des Dorfes sollen mit…
DRENSTEINFURT Einen fremden Menschen in den eigenen vier Wänden übernachten lassen? Selbst in eine Großstadt reisen und bei jemandem schlafen, den man vorher höchstens am Telefon gesprochen hat? Was sich wie ein fragwürdiges Szenario anhört, hält mehr als 300000 Menschen in Deutschland trotzdem nicht davon ab, als Gast oder Gastgeber fremde Menschen aus der ganzen Welt kennenzulernen. Die Internetgemeinschaft „Couch-Surfing“ vermittelt kostenlos Schlafplätze in Privathaushalten in mehr als 230 Ländern. Eva Olejok, Pastoralassistentin der St. Regina-Gemeinde, ist seit 2010 Mitglied des Netzwerks. Vor ihrem Umzug nach Drensteinfurt hat sie in Dortmund mehrere „Surfer“ beherbergt und ist auch einmal selbst in…
WALSTEDDE „Wies‘n-Gaudi“ mitten im Winter – das gibt es nur bei den Walstedder Jecken. Zwischen Dirndl, Lederhosen und Bierkrügen veranstalteten Bürgerschützen und Fortunen eine rauschende Feier und machten dem Münchner Oktoberfest ernsthafte Konkurrenz. Zum siebten Mal hatten beide Vereine die Organisation gemeinsam in die Hand genommen und eine Party der Extraklasse veranstaltet. Rund 500 Karnevalisten feierten am Samstag mit und sorgten für ausgelassene Partystimmung im beheizten Festzelt. Kaum jemand kam ohne Verkleidung, und so füllten Männer und Frauen in bayrischen Trachten, aber auch gefleckte Kühe und lebendige Maß Bier das Zelt. Unerlässliche Utensilien Den Traum von der „Wies‘n-Gaudi“ im Lambertusdorf…
WALSTEDDE Die Kulturscheune am Haus Walstedde soll wieder zum Leben erweckt werden. Die Betreiber der Einrichtung wollen das Gebäude wieder nutzen und haben einen entsprechenden Antrag an den Kreis Warendorf gerichtet. Unter bestimmten Auflagen könnte der Kulturbetrieb in der Scheune wieder aufgenommen werden. Rückendeckung erhalten die Betreiber von der Stadt Drensteinfurt, die ein öffentliches Interesse an der Kulturscheune bekundete. Das sei Voraussetzung für die Betriebsgenehmigung der Scheune gewesen. Im vergangenen Juli musste die Kulturscheune geschlossen werden. Nachbarn hatten sich über Lärmbelästigung bei Veranstaltungen beschwert, wie beispielsweise bei der „Marhold‘schen Wundertüte“. Damals sei die Geräuschkulisse so laut gewesen, dass selbst in…
DRENSTEINFURT Es ist mal wieder soweit: Am Sonntag, 4. März, gibt es die 7. Auflage des Frauentages im Kulturbahnhof, der in diesem Jahr unter dem Motto „Frauen gestern, heute, morgen“ steht. Nach der Eröffnung um 10.30 Uhr gibt es anschließend von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr in allen Etagen wieder zahlreiche attraktive Angebote aus den verschiedensten Bereichen wie Kunst, Kreatives, Kultur, Psychologie, Gesundheit, Sport, Tanz und Kosmetik. Neu ist, dass es in diesem Jahr keinen Vorverkauf mehr für einzelne Angebote gibt, denn so hat jede Frau am Frauentag die Chance, alle Angebote zu nutzen –…