Sofort ausverkauftFreitag, 13. Januar 2017

Vertreter von Pro Ascheberg haben den Erlös aus der weihnachtlichen Kalender-Aktion übergeben. Foto Nitsche

ASCHEBERG In der Weihnachtszeit hat die Kaufmannschaft neue Wege beschritten. Erstmals hat sie den Ascheberger Adventskalender mit einer Auflage von 1111 Stück herausgebracht. Und das war mehr als erfolgreich.

„Bereits am ersten Tag waren alle weg“, so Bernd Heitmann, Vorsitzender von Pro Ascheberg. Damit machte die Kaufmannschaft die Weihnachtszeit gleich in doppelter Hinsicht zu etwas Besonderem. Mit großer Spannung wurde jeden Morgen ein Kläppchen geöffnet, und oft wurden Luftsprünge vollzogen, denn hinter den Türchen warteten attraktive Preise.

Auch am vergangenen Montag wirkte diese Freude noch nach. Da durften mit der Gruppe Natur und Pflege, der Ascheberger Tafel und der Oja gleich drei Vereine Luftsprünge machen. Denn sie kamen in den Genuss von kräftigen Finanzspritzen. Von den 1111 Exemplaren, die zum Stückpreis von 5 Euro verkauft worden waren, blieben nach Abzug der Kosten satte 3500 Euro übrig. Und diesen Reinerlös spendeten die Kaufmannschaft und die Bürgerstiftung Ascheberg. Sie saß als Partner mit im Boot. Denn da die Kalender-Aktion rechtlich unter das Glücksspiel fällt, war sie nur über einen eingetragenen Verein zu realisieren.

Bänke und Grünflächen

Danke sagten Alfons Voss und Jürgen Köppen von der Gruppe Natur und Pflege. Insgesamt 110 Bänke betreut sie in Ascheberg und Davensberg. „Doch es sind nicht nur die Bänke, die wir instand halten, sondern auch die Grünflächen drum herum“, erklärte Alfons Voss. Mit dem Geldsegen sollen nun zwei Rasentrimmer angeschafft werden.

Tafel-Chef Martin Hörster nahm 1600 Euro entgegen, die in „das Projekt Wand, Decke, Boden fließen sollen“, erläuterte Hörster, das im Sommer eine große Sanierungsmaßnahme in den Räumlichkeiten der Tafel startet.

Schulung von Jugendleitern

Auch Dirk Hermann von der Oja bedankte sich für eine 1600 Euro starke Finanzspritze. „Das Geld soll in die Juleica-Schulung fließen. Die Karte befähigt die Teilnehmer, Jugendgruppen zu leiten oder auch Kinder und Jugendliche im offenen Ganztag während der Ferien anzuleiten.“

Geht es nach der Kaufmannschaft, soll eine Wiederholung folgen. Doch das wäre nur möglich, wenn die Bürgerstiftung als Partner fungiert. Diese sucht jedoch aktuell einen Nachfolger für Dieter Emthaus. Der amtierende Vorsitzende möchte sich nach sieben Jahren von seinem Amt zurückziehen. „Somit brauchen wir neue Leute“, machte Bürgermeister Dr. Bert Risthaus als Stiftungsratsvorsitzender deutlich.

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Beitrag von: Tina Nitsche
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