Freunde gewordenMittwoch, 01. März 2017

Melanie Wiebusch mit der Dokumentation, die ab sofort bei Ascheberg Marketing ausliegt. Foto Nitsche

ASCHEBERG Sie waren Fremde, damals Anfang der 90er Jahre. Doch heute sind aus ihnen längst Freunde geworden. Die Rede ist von den Aschebergern und den Rheinsbergern.

Zwei Orte, der eine im Münsterland, der andere in Brandenburg, die nach der Wende zusammengefunden haben und eine Städtepartnerschaft eingegangen sind. Mittlerweile feiert diese Beziehung Silberhochzeit, denn Ascheberg und Rheinsberg pflegen ihre Freundschaft seit 25 Jahren.

Doch eigentlich steckt hinter dieser Partnerschaft weit mehr als nur Freundschaft. Denn wie bringt Bürgermeister Dr. Bert Risthaus es in seinem Grußwort der Dokumentation „Aus Fremden wurden Freunden“ so treffend auf den Punkt: „Wichtig bleibt – auch für die Generationen, die nach 1989 geboren sind –, sich an diesen Teil der deutschen Geschichte zu erinnern, in der auch die beiden Kommunen Ascheberg und Rheinsberg eine Rolle gespielt haben.“

Dass sie nun alle diese Geschichte schwarz auf weiß nachlesen können, das haben die Bürger der Gemeinden Ascheberg und Rheinsberg Wolfgang Gumprich zu verdanken. Der Journalist, der zunächst den Lehrerberuf ergriff, den er derzeit hauptberuflich in Eberswalde/Brandenburg auch wieder ausübt, hat sich auf eine lange Reise begeben, recherchiert, mehrmals Rheinsberg besucht, und die Geschichte dieser langjährigen Freundschaft niedergeschrieben. Doch nicht nur er alleine zeichnet für die gelungene Dokumentation verantwortlich. Mindestens genauso beteiligt ist Wolfgang Tietze. Seine Stiftung hat die Dokumentation finanziert und damit erst möglich gemacht.

Als Partnerstadt empfohlen

Tietze war es übrigens auch, der der Gemeinde Ascheberg seinerzeit Rheinsberg als mögliche Partnerstadt empfohlen hat. Zwei Wolfgangs, die nicht nur der Partnerstadt verbunden sind, sondern auch gemeinsam die Idee hatten, diese Freundschaft für immer festzuhalten. Eine Freundschaft, die damals nach dem Mauerfall zunächst einmal als Hilfestellung begann. Wie sich alles jedoch entwickelt hat, das können Interessenten nun nachlesen.

Tim Rösner hat das geschriebene Werk nebst der Fotos in ein ansprechendes Layout verpackt, nachdem Melanie Wiebusch die Lektoratsarbeiten abgeschlossen hatte. Wolfgang Tietze ist glücklich: „Wir als Stiftung wollen neben unseren vielen anderen Hilfeleistungen natürlich auch in Sachen Kultur aber auch für die Orte selbst etwas machen“, sagt der Gründer der Inge-und-Wolfgang-Tietze-Stiftung. Die Dokumentation „Aus Fremden wurden Freunde“ ist ab sofort bei Ascheberg Marketing erhältlich.

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Beitrag von: Tina Nitsche
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