Bald abschließbarFreitag, 20. Januar 2017

An anderen Radstationen gibt es schon eine elektronische Zugangskontrolle. Foto Kratzke

ASCHEBERG Die Radstation am Bahnhof Ascheberg soll besser vor Diebstahl und Vandalismus geschützt werden.

Die überdachte Fahrrad-Abstellanlage hat insgesamt 150 Stellplätze und wird laut Verwaltung sehr gut frequentiert. „Seit geraumer Zeit häufen sich die Klagen, dass Fahrräder gestohlen werden. Außerdem kommt es häufig zu mutwilligen Beschädigungen. Deshalb hat die Gemeinde Ascheberg entschieden, einen Teil der überdachten Anlage – ähnlich wie am Bahnhof in Davensberg – mit einer Zaunanlage und einem abschließbarem Zugangstor zu schützen“, heißt es in der Pressemitteilung.

In der ersten Ausbaustufe sollen so 50 geschützte Stellplätze entstehen. Das Zugangstor erhält eine elektronische Zugangskontrolle. Um den abschließbaren Bereich nutzen zu können, ist ein so genannter „Transponder“ erforderlich. Ein solcher kann ab Montag, 30. Januar, im Bürgerbüro der Gemeinde Ascheberg (Dieningstraße 7) beantragt werden. Als Sicherheit gegen den Verlust des Transponders wird ein Pfand von 30 Euro erhoben, bei Rückgabe wird das Geld erstattet.

Nutzung nachweisen

„Da die Anzahl der abschließbaren Plätze begrenzt ist, werden Zugangsberechtigungen nur vergeben, wenn es sich um Personen handelt, die regelmäßig die Bahn nutzen – etwa Berufspendler, Auszubildende, Schüler und Studenten“, heißt es weiter. Die regelmäßige Bahnnutzung kann durch Vorlage einer Dauerfahrkarte nachgewiesen werden. Interessierte  werden gebeten, neben der Dauerfahrkarte ihren gültigen Personalausweis mit ins Bürgerbüro zu bringen.

Die Umbauarbeiten machen es erforderlich, dass ab dem 13. Februar im nördlichen Bereich der überdachten Abstellanlage keine Fahrräder geparkt werden können. Der Bauhof wird diesen Bereich durch entsprechende Hinweisschilder und Markierungen kenntlich machen. Die Nutzer werden aufgefordert, dort keine Fahrräder abzustellen. Ersatzweise werden vier PKW-Stellplätze vor der Anlage gesperrt, die dann als Abstellmöglichkeit für Fahrräder genutzt werden können.

Die Bauarbeiten sind abhängig von der Wetterlage. Bei starkem Frost müssen sie verschoben werden. Geplant ist eine Fertigstellung und Freigabe am Montag, 20. Februar.

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Beitrag von: Dreingau Zeitung
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