Auf einer WellenlÀngeFreitag, 29. September 2017

Hendrik Fallenberg (vorne), Joko Koch (r.), Manfred Hölscher (M.) und Christoph Hönig (l.) machen gemeinsame Sache. Foto Nitsche

ASCHEBERG Wie eigentlich stellt man es an, seine Institution in der Öffentlichkeit präsenter zu machen? Ganz einfach: „Man beschreitet neue Wege!“, sagt Manni Hölscher, Vorsitzender der Blaskapelle.

Dabei belässt es der Verein nicht bei Worten, sondern lässt Taten sprechen – oder in diesem Fall spielen! Denn nicht nur dieser Traditionsverein beschäftigt sich mit der Nachwuchsfrage. Auch bei der Musikschule Ascheberg ist eben diese Thema. Was könnte da näher liegen, „als gemeinsame Sache zu machen“, so Musikschulleiter Christoph Hönig.

Gesagt, getan! Die Vorstände haben sich zusammengesetzt und blasen am Donnerstag, 5. Oktober, zu einem ungewöhnlichen musikalischen Event. Wo? Im Zelt, das für das große SuB-Oktoberfest am Samstag, 7. Oktober, auf Schlingermanns Weide aufgebaut wird. „Da haben wir genug Platz, um uns zu präsentieren“, so Hendrik Fallenberg von der Blaskapelle.

"Kein Polka-Verein"

Die beiden Vereine, die musikalisch auf einer Wellenlänge liegen, bauen sich gegenseitig eine Brücke. Schließlich erlernen viele Kinder in der Musikschule ein Instrument. „Später wird dies dann oft in die Ecke gelegt“, so Hölscher. Doch das muss nicht sein, denn die Blaskapelle bietet Musikern eine Plattform. Und das nicht etwa mit „langweiliger“ Blasmusik. „Wir sind ein moderner, kein Polka-Verein“, unterstreicht Hölscher. Der Spaß an der Musik steht im Vordergrund, nebenbei wird Talent gefördert und das Miteinander großgeschrieben.

Ähnlich geht es auch Hönig an. „Musik soll Spaß machen, Richtungen gibt es viele“, sagt er. Was alles möglich ist, das wollen die beiden Vereine am 5. Oktober zeigen. Die Zutaten: drei Bühnen, viele Instrumente und unterschiedlichste Musikrichtungen. Es spielen abwechselnd die Blaskapelle, die Big-Band „B Sharp“ und das Orchester der Musikschule. Doch auch die Information soll nicht zu kurz kommen, deshalb präsentieren sich die Vereine ab 18 Uhr den Bürgern, bevor sie dann ab 19 Uhr musikalisch Taten folgen lassen. Der Eintritt ist frei.

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Beitrag von: Tina Nitsche
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